Die Zwiebel: Ein gesunder, variantenreicher Scharfmacher

Die Zwiebel ist mit Sicherheit die bekannteste Vertreterin der Lauchgewächse und findet sich in beinahe jeder Küche. Zwar kann sich nicht jeder für den Zwiebelgeschmack in Reinform begeistern. Ist sie aber zerkleinert und verarbeitet in einem Gericht enthalten, wird sich kaum noch jemand darüber beschweren. Wahrscheinlich liegt das nicht nur an ihrer Vielseitigkeit, sondern auch an der guten Verträglichkeit, denn echte Zwiebelallergien sind äußerst selten.

Die wichtigsten Arten der Speisezwiebel – und wie sie genutzt werden

Die weiße Speisezwiebel

Dass es sich hierbei um eine echt scharfe Vertreterin der Zwiebelfamilie handelt, merkt ihr nicht nur beim Schneiden – obwohl sie selbst den stärksten Mann zum Heulen bringen kann. Dafür entschädigt sie aber auch mit einem äußerst leckeren Aroma und ist vielseitiger verwendbar als ihre Geschwister. Roh kommt sie beispielsweise als Scharfmacher in den Salat, an die Tomaten oder auf das Mettbrötchen. Beim Kochen, Braten, Backen oder Grillen büßt sie zwar ihre Schärfe ein, behält aber trotzdem ihr typisches Aroma, daher ist sie eigentlich fast nie unpassend.

Die rote Speisezwiebel

In vielen Fällen wird die rote Speisezwiebel genauso genutzt wie ihre weiße Schwester, sie beweist aber durchaus geschmackliche Eigenheiten. Zum Matjeshering passt sie aber auch aus optischen Gründen, denn mit ihrer roten Farbe gibt sie hellen Gerichten das gewisse Etwas. Kein Wunder also, dass sie auch in vielen Salaten oder auf dem Flammkuchen bella Figura macht.

Silberzwiebel

Diese Zwiebelsorte ist äußerst klein und hat keine schützende Schale, deshalb könnt ihr sie im Handel auch nur in eingelegter Form finden. Dann schmeckt sie mild und säuerlich und passt super als Beilage zur Brotzeit. Sie macht sich auch gut in gemischtem Pfannengemüse. Dafür solltet ihr sie aber eher sparsam dosieren, damit ihr Geschmack nicht zu dominierend ist.

Gemüsezwiebel

Für den Matjeshering Salat ist die Gemüsezwiebel eher weniger geeignet, denn bei ihr handelt es sich nicht nur um die größte, sondern auch die mildeste Form der Speisezwiebel. Vor allem in Österreich genießt man sie oft und gerne als Gemüsebeilage oder gefüllt.

Frühlingszwiebel

Im Gegensatz zu anderen Zwiebeln kommt hier vor allem das heraussprießende Grünzeug zum Einsatz, etwa in Salaten oder mit Tomaten. Das Aroma ist eindeutig zwiebelig, allerdings sind die geschnittenen Ringe nicht besonders scharf und schmecken auch Kindern – wenn ihr sie ansprechend dekoriert. Schön sind Frühlingszwiebelringe auch als Farbtupfer auf dem kalten Buffet: Streut sie einfach mit ein paar Cocktailtomaten auf die Käseplatte. Dafür erntet ihr sicher viel Lob bei der nächsten Party.


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Von: Peter Seher
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