Gesund-und-Fit-durch-den-Winter

Gesund und fit durch die kalte Jahreszeit

Auch wenn wir es wohl alle kaum für möglich gehalten haben, so ist es nun soweit: Der schier endlose Sommer 2018 hat sein Ende gefunden. Entsprechend kurz dürfte der Herbst ausfallen, bevor wir uns unvermeidlich im Winter wiederfinden. Natürlich kann jetzt noch niemand sagen, ob wir uns auf knackige Kälte und starke Schneefälle einstellen müssen oder einfach nur auf nasskaltes Schmuddelwetter. Klar ist aber, dass der Winter die klassische Erkältungszeit ist – und dass man sich wappnen sollte, bevor es einen so richtig erwischt hat. Ein guter Teil dieser Vorsorge geht natürlich durch den Mund.

Die wichtigsten Tipps, um im Winter fit zu bleiben

  • 1. Viel Bewegung: 

    Dieser Tipp scheint als Allgemeinplatz für alle möglichen Lebensbereiche zu gelten. So mancher wird ihn inzwischen sicher gerne überlesen, weil er doch allzu oft wiederholt wird. Und dennoch: Körperliche Aktivitäten sind besonders im Winter wichtig. Denn Sport hält den Kreislauf in Schwung und wirkt sich positiv auf die Abwehrkräfte aus. Beides ist gerade dann wichtig, wenn man überall in Kontakt kommt mit den Krankheitserregern, die für den Winter so typisch sind. Natürlich ist körperliche Aktivität vor allem an der frischen Luft zu empfehlen. Denn frischer Sauerstoff ist gut für den gesamten Organismus, außerdem findet man hier eine gesunde Alternative zur meist trockenen Heizungsluft im Haus. Ganz wichtig ist auch, dass man im Freien mehr Tageslicht abbekommt. Dadurch wird die körpereigene Produktion von Vitamin D angekurbelt. Dieses Vitamin ist besonders als Wohlfühlvitamin bekannt und hilft gegen den im Winter ebenfalls grassierenden Trübsinn.

  • 2. Für Entspannung sorgen:

    Zu den Hauptursachen eines geschwächten Immunsystems gehört Stress. Denn der ist dafür verantwortlich, dass im Körper das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet wird, das dem Immunsystem entgegenwirkt. Natürlich ist man das ganze Jahr hindurch nicht davor gefeit, aus beruflichen oder privaten Gründen gestresst zu sein. Allerdings kommen im Winter noch der Mangel an Tageslicht und das oft ungemütliche Wetter als potenzielle Stressfaktoren hinzu. Zudem sind im Winter bekanntlich besonders viele Krankheitserreger unterwegs. Daher ist es am besten, zwischendurch einfach mal richtig zu entspannen. Das kann natürlich auf dem heimischen Sofa sein, aber vielleicht auch im Thermalbad oder in der Sauna.

  • 3. Ausreichend schlafen:

    Wer schläft, sündigt nicht. Dafür arbeitet der Körper aber mit Hochdruck daran, kleine Sünder loszuwerden, denn in dieser Zeit bildet das Immunsystem große Mengen natürlicher Abwehrzellen. Hinzu kommt, dass ausgeschlafene Menschen ausgeglichener und entspannter sind, womit wir wieder bei Punkt 2 dieser Auflistung wären.

  • 4. Häufig die Hände waschen:

    Jedes Pfund geht durch den Mund. Der Mund ist aber auch die Eintrittspforte Nummer 1 für Krankheitserreger. Allerdings stecken diese weniger in oder auf der Nahrung und auch nur in selteneren Fällen in der Atemluft. Eher transportieren wir sie über die Hände dorthin, wo sie nicht hingehören. Die Wanderung der Bazillen ist leicht nachvollziehbar: Vom Rolltreppengeländer im Kaufhaus, dem Einkaufswagen im Supermarkt oder dem Haltegriff in der U-Bahn nehmen wir sie auf den Handflächen mit, um sie uns dann bei einer unbedachten Handbewegung in den Mund oder die Augen zu streichen. Dieser Weg lässt sich nur auf eine Art unterbrechen: Wer sich oft und gründlich die Hände wäscht, schleppt deutlich weniger Krankheitserreger mit sich herum. Am besten ist es, wenn man sich hier eine Routine angewöhnt: Bei jedem Betreten der Wohnung sollte der erste Weg zum Händewaschen ins Bad führen. Selbstverständlich nicht anstelle, sondern zusätzlich zur bisher üblichen Handreinigung.

  • 5. Gesund essen und ausreichend trinken:

    Auch gesund geht durch den Mund . Vor allem in der kalten Jahreszeit sollte man auf eine ausreichende Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen achten – natürlich aus naheliegenden Gründen. Vor allem Obst und Gemüse sind dafür wesentliche Quellen und werden zum Beispiel in Obstsalat oder einem italienischen Gemüseeintopf zu einer echten Delikatesse. Außerdem gibt es zahlreiche natürliche Nahrungsergänzungsmittel, die ebenso effektiv sind wie viele frei verkäufliche Medikamente aus der Apotheke oder dem Drogeriemarkt. Frischer Ingwer, der als Gemüse, Gewürz oder im Tee konsumiert werden kann, ist dafür ein perfektes Beispiel. Schön, dass man ihn für wenig Geld in jedem Supermarkt bekommt.
    Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Aspekt betrifft das Trinken. Zwar schwitzt man im Sommer mehr und benötigt daher auch mehr Flüssigkeit. Der Unterschied zum Winter ist aber nicht so gewaltig, wie man es vielleicht vermuten würde. Flüssigkeitsmangel macht sich im Herbst und im Winter innerhalb des Körpers natürlich genauso bemerkbar wie in der warmen Jahreszeit. Wieder ist es das Immunsystem, das die Flüssigkeit benötigt, aber im Prinzip gilt dies für jede einzelne Körperzelle. Mangelnder Flüssigkeitskonsum macht schlapp und müde und wird im akuten Fall sogar regelrecht bedrohlich. Wer im Winter nicht so viel Lust auf Mineral- oder Leitungswasser hat, kann seinen Flüssigkeitsbedarf gerne auch mit heißem Tee decken, sofern dieser nicht im Übermaß gesüßt wird. Kaffee ist ebenfalls erlaubt, sollte aber nicht zur wesentlichen Flüssigkeitsquelle für den Organismus werden. Gegen eine bis zwei Tassen zum Frühstück und am Nachmittag ist aber nichts einzuwenden.

  • 6. Alkohol- und Nikotinkonsum reduzieren:

    Abschließend wieder eine Weisheit, die alle Raucher und Freunde des guten Tropfens zur Genüge kennen. Rauchwaren und alkoholische Getränke schaden der Gesundheit und sind daher allenfalls in sehr geringen Mengen in Ordnung. Auf die Zigarette verzichtet man am besten komplett, den Alkoholkonsum sollte man wenigstens auf ein Minimum beschränken. Selbstverständlich darf man sich zwischendurch ein Feierabendbier schmecken lassen und auch der Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt steht keineswegs auf der Verbotsliste. Immerhin tragen diese Getränke erheblich zum Wohlgefühl bei, was bekanntlich auch gesund ist. Allerdings nur dann, wenn man sein Limit kennt, denn sonst schlägt der Effekt ins Gegenteil um.

Neben den hier beschriebenen Tipps gilt natürlich: erlaubt ist (fast alles), was guttut. Ein knisterndes Kaminfeuer, das Zusammensein mit Freunden und der Familie, gute Musik und duftende Kerzen helfen dabei, gut über die kalte Jahreszeit zu kommen. Außerdem macht es im Winter natürlich besonders viel Spaß, in der Küche zu stehen und tolle Leckereien zuzubereiten. Klar, dass es sich dabei nicht nur um Adventsplätzchen und den weihnachtlichen Entenbraten handeln muss.

Werbung.

Werbung


Kommentieren

author
Von: Anno Stock

Werbung.

Newsletter

 



© Herdzeit.de | Impressum | Datenschutzerklärung