Hähnchen: 1 – Rind und Schwein: 0

Längst gilt es als erwiesen: Das Geflügelfleisch ist deutlich gesünder als das von Rind und Schwein. Immerhin ist der Anteil an Fetten geringer und mehr Proteine enthält es ebenfalls. Letztere sind übrigens die so ziemlich wichtigsten Bausteine für unsere Zellen. Sie braucht man etwa, um Muskelmasse aufzubauen oder die Haut geschmeidig zu halten.

Weitere gesunde Inhaltsstoffe von Geflügel sind daneben noch B-Vitamine. Sie geben dem Körper Energie und sorgen für eine höhere Belastbarkeit. Und sogar auf die Psyche haben sie einen positiven Effekt: Die Konzentration steigt und die Nerven werden stärker.

Daneben befinden sich noch Magnesium, Eisen und Zink in großen Mengen im Hähnchen. Sie stabilisieren das Immunsystem und sind übrigens der Hauptgrund, weswegen Hühnersuppe so gut gegen Erkältung wirkt.

Auch ist allseits bekannt, dass dieses Fleisch wirklich durch sein muss und nicht etwa medium genossen werden kann. Deswegen bleibt kein Platz für Keime. Sie verbrennen stattdessen einfach während des Erhitzens.

Bio ist besser

Beim Einkauf siegt meist der Sparfuchs. Schließlich interessiert nicht jeden, ob das Huhn ein schönes Leben hatte oder nicht. Dabei hören die Vorteile von Bio-Fleisch hier längst nicht auf. Es ist außerdem noch viel gesünder. Verfüttert wird den Tieren nämlich ausschließlich gesunde, natürliche Nahrung. Die umstrittenen Erzeugnisse aus der Gentechnik sind den Bio-Bauern verboten. Und auch bei den Medikamenten ist man sparsam. Normalerweise werden Hähnchen mit Antibiotika vollgestopft, ohne überhaupt krank zu sein. Bio-Hähnchen dagegen passiert das nicht, weswegen deren Verzehr auch keine Resistenzen hervorrufen kann. Und sollte doch mal eines der Tiere einen Schnupfen kriegen, wartet man mit der Schlachtung besonders lange, sodass zu dem Zeitpunkt gar keine Rückstände mehr im Fleisch zu finden sind.

Vom Moment der Geburt an bis sie auf unseren Tellern landen, vergehen bei Hähnchen für gewöhnlich gerade mal 30 Tage. Bei der Bio-Haltung ist diese Zeitspanne um 15 Tage länger. Dadurch entwickelt sich dieses Fleisch auch besser, weswegen es letztlich deutlich köstlicher und saftiger wird.

So wird das Hähnchen knusprig

Die Haut schön knusprig zu bekommen, ohne dass das Fleisch gleichzeitig zu trocken wird, ist eigentlich gar nicht so schwer. Hier sind einige Tipps dazu:

Knapp 10 – 15 Minuten vor Ende des Backens, das Hähnchen aus dem Ofen entnehmen und mit einer Lösung aus Salz bestreichen. Sie entzieht die Feuchtigkeit und macht die Haut knusprig. Statt Salzwasser lässt sich dafür auch eine Mischung aus Honig und Bier oder ein Stück Butter verwendenden, das man auf einer Gabel aufspießt und damit dann langsam über die Haut fährt. Damit das Fleisch saftig bleibt, übergießt man die Schenkel mit Kondensmilch. Die Menge sollte allerdings gering sein und etwa ein bis zwei Portionen entsprechen.


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Von: Peter Seher
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