Hat die Sahne all den Hass verdient?

Sahne, Butter und Co. sind schlecht. Sie machen dick, erhöhen das Risiko eines Schlaganfalls und Diabetes und schwächen zudem das Herz. Wenn das schon von offizieller Stelle, nämlich der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, mitgeteilt wird, fällt der Ruf der vermeintlichen Schädlinge gleich ins Unermessliche. Doch dass diese Erkenntnis wirklich sicher ist, ist eigentlich überhaupt nicht sicher.

Immerhin streiten sich die Experten über das Thema schon seit Jahren. Nun könnte eine Analyse von mehreren Studien den Gegenbeweis liefern. Dabei sicherten die Forscher nämlich Meta-Daten, die u.a. in Frage stellen, ob zu viele gesättigte Fettsäuren für Herzerkrankungen verantwortlich sind und ob sie das Leben verkürzen. Was viele verwundern wird, ist zudem der Zweifel an dem Zusammenhang zwischen einer Gewichtszunahme und Fett. Immerhin  setzt der Körper auch an, sofern er etwa einen Überschuss an Kohlenhydraten oder Proteinen zu sich nimmt.

Demnach ist Fett und damit auch Sahne oder Butter nicht grundsätzlich schlecht und sogar für den Körper nötig. Täglich soll die gesamte Menge der Kalorien etwa aus 30 % Fett bestehen. Übertreiben darf man es damit natürlich dennoch nicht, denn selbst wenn der Stoff nicht schneller dick macht als Kohlenhydrate, führt ein Überschuss trotzdem zu Übergewicht.


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Von: Peter Seher
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