Hühnerfond: Gekauft oder selbst gemacht?

In Sachen Hühnerbrühe hattet ihr noch vor wenigen Jahren die Wahl zwischen deutlicher Mehrarbeit oder einem zweifelhaften Produkt: Sofern ihr den Fond nicht selber hergestellt habt, musstet ihr mit einer Trockenmischung aus dem Supermarkt vorlieb nehmen, die einfach in Wasser eingerührt wurde. Das funktionierte auch verblüffend einfach – dank zahlreicher chemischer Inhaltsstoffe.

Mittlerweile gibt es im Handel aber auch richtig gute Fertigfonds aus dem Glas, deren Zutatenliste bei euch auch sicher keinen Schock auslösen wird.

Sofern ihr für das Geschnetzelte aber ohnehin ein ganzes Huhn kauft, um es anschließend selbst zu zerlegen, könnt ihr das Fleisch vor dem Braten auch auskochen und damit bares Geld sparen. Das Hühnerfleisch kommt zusammen mit etwas Suppengrün und Salz in einen Topf mit ca. 2 Litern kochendem Wasser. Bereits nach einer Minute wird die Temperatur heruntergeregelt. Nun bleibt der Fond bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel weitere 60 bis 90 Minuten auf dem Herd. Wenn sich Schaum an der Oberfläche bildet, solltet ihr diesen mit einem Sieb zwischendurch abschöpfen und darauf achten, dass Huhn und Gemüse immer gut mit Wasser bedeckt sind. Bei Bedarf könnt ihr auch noch Wasser nachgießen. Anschließend nehmt ihr das Huhn aus dem Topf und filtert die Flüssigkeit durch ein Sieb. Fertig ist euer Hühnerfond – und auch das Brustfilet hat nicht an Aroma oder Konsistenz verloren.


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Von: Peter Seher
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