Bayrischer-Leberkäse

Mit Fleischkäse kommt Bayern aufs Brot!

Und Österreich. Und die Schweiz. Aber niemand fühlt sich durch die Tatsache, dass er in dieser Spezialität (in Reinform) weder Leber noch Käse findet, auch nur im geringsten betrogen. Wahrscheinlich liegt das einfach an der Tatsache, dass Leberkäse einfach richtig lecker ist und man ihn uns mit fast jedem Namen verkaufen könnte. Wird der Fleischkäse allerdings als „grober Leberkäse“, „Bayrischer Leberkäse“ oder „Stuttgarter Leberkäse“ angeboten, so muss er einen geringen Leberanteil aufweisen.

Leberkäse: Was ist das eigentlich?

Eigentlich müsste man von einer Brühwurst sprechen, die allerdings nicht in der charakteristisch runden Wurstform, sondern in der Regel nahezu quaderförmig angeboten wird. In Form und Größe ähnelt er einem kastenförmigen Brot und wird wie dieses auch in Scheiben geschnitten. An der Fleischtheke bekommt ihr den Fleischkäse daher sowohl am Stück als auch aufgeschnitten. Oft gibt es dort sogar ein sehr breites Angebot: Grober oder feiner Leberkäse, fertig gebacken oder gebraten, häufig sogar als fertige LKW (Leberkäswecken) oder in pfiffigen Variationen (z. B. Pizzaleberkäse). Ihr habt die Wahl!

Für dieses Rezept empfehle ich allerdings die klassische, feine Fleischkäsevariante ohne jeglichen Schnickschnack.


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Von: Peter Seher
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