Paprika die Superfrucht

Welche gesunden Inhaltsstoffe stecken in der Paprika?

Man mag es kaum glauben, doch hat es das unscheinbare Fruchtgemüse bezüglich seiner Inhaltsstoffe geradezu in sich. Es kommt also nicht von ungefähr, dass die Paprika bereits von den Indianern als Heilpflanze eingesetzt wurde.

Die Wirkungsmacht der Schoten ist sogar nicht nur für den Volksmund als Hausmittel erwiesen, sondern auch der Medizin bekannt. So findet die Paprika beispielsweise als Bestandteil von ABC-Pflastern Verwendung, um rheumatische Beschwerden zu lindern. Angewendet wird die Paprika außerdem bei Erkrankungen wie Migräne oder bei einem Hexenschuss. Übrigens sind mildere Varianten größtenteils bekömmlicher als die scharfen, da sie besonders sanft zum Magen sind.

Zudem ist die Paprika ein Lieferant für Antioxidantien, die gefährliche Sauerstoffteilchen binden.  Sie reduzieren die Wahrscheinlichkeit für mutierte Krebszellen und schützen die Haut vor zu schnellem Altern und Falten. Besonders viele Antioxidantien sind in der roten Variante enthalten.

Weitere wichtige Nährstoffe sind u.a.:

– Kalium

– Magnesium

– Die Vitamine A, B, C

– Capsaicin

Abnehmen lässt sich mit der Paprika darüber hinaus auch. Schließlich hat sie nur knapp 40 Kalorien pro 100 Gramm.

Wie baut man Paprika an?

Der Anbau von Paprika ist nicht sehr kostenintensiv. Die entsprechenden Samen erhält man schon für wenige Euro. Hierfür muss man sich natürlich zunächst für eine Sorte entscheiden, von denen es wirklich sehr viele gibt. Die Pflanzen variieren im Geschmack nur leicht voneinander. Unterschieden werden sie hauptsächlich über das enthaltene Capsaicin, das für die Schärfe verantwortlich ist. Gemessen wird dieser Wert über die Scoville-Skala. Wer einen sensiblen Magen hat, sollte Sorten mit dem Wert 0 wählen. Zum Vergleich: Jalapeños bringen es auf 3000 bis 7000 Einheiten. In China sind außerdem auch Arten verbreitet, die bis zu einer halben Millionen Einheiten aufweisen. Hat man sich für eine Sorte entschieden, zieht man sie so heran:

Der Samen wird leicht angedrückt, mit Erde zugedeckt und mit etwas Wasser begossen. Dann stellt man den Topf am besten auf das Fensterbrett. Übrigens ist der ideale Zeitpunkt für die Aussaat im März. Gegen Ende Mai sind die Sprösslinge dann groß genug, um nach draußen verpflanzt zu werden.

Sobald die Paprika das erste Mal erblüht, schneidet man die Knospe ab, dadurch bilden sich nämlich mehr Knospen, die zu Früchten heranwachsen. Haben sie dann ihre klassische Größe erreicht, können sie geerntet werden.


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Von: Peter Seher
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