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Bolognese

Bolognese
  • Portionen : 8
  • Vorbereitungszeit : 30m
  • Kochzeit : 2:00 h
  • Fertig in : 2:40 h
 
  • 1 kg Hackfleisch
  • 1 Stange Porree
  • 1 Stk Sellerieknolle (klein)
  • 2 Stk Möhren
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 Stk Knoblauchzehen
  • 3 TL Majoran
  • 1 EL Oregano
  • Olivenöl
  • 1 gr. Dose geschälte Tomaten
  • 1 gr. Packung passierte Tomaten
  • Butter
  • Zucker
  • Salz/Pfeffer
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Neben Pizza ist die Bolognese der zweitbeliebteste Exportschlager Italiens. Und das nicht zu Unrecht! Immerhin schmeckt sie vorzüglich. Dafür ist sie aber auch sehr aufwändig. Denn damit die Soße schön dickflüssig wird und die Zutaten perfekt untereinander harmonieren, muss sie knapp 2 Stunden gekocht werden.

Die Bolognese ist auch ein Klassiker unter den Rezepten. Sie erfreut nicht nur die kleineren Familienmitglieder, sondern eignet sich auch wunderbar zum Vorratskochen.

Zubereitung der Bolognese

Gemüse schneiden
Hackfleisch anbraten
Gemüse anbraten
Hackfleisch und Wein hinzufügen
Bolognes schmoren lassen

Worauf sollte bei der Zubereitung geachtet werden?

Gerade weil die Bolognese mit so viel Aufwand verbunden ist, lohnt es sich, gleich mehrere Portionen zu kochen und den Rest einzufrieren. Dazu verwendet man am besten Gefrierbeutel, die sich luftdicht verschließen lassen. Daneben sind hierfür ebenfalls Tupperwaredosen geeignet. Die Soße hält sich so bis zu drei Monate, muss aber vollends aufgebracht werden, sobald sie aufgetaut ist. Sie danach wieder einzufrieren, würde sie nämlich verderben.

In der Pfanne brät man übrigens zuerst das Fleisch an, damit das Gemüse beim Kochen nicht zu viel an Geschmack verliert. Das Hackfleisch wird dann in eine Schüssel gefüllt, während man das Gemüse erhitzt, und danach wieder hinzugegeben.

Darüber hinaus sollte auf keinen Fall auf die Karotten verzichtet werden. Sie sind deswegen ein wichtiger Bestandteil der Bolognese, da sie zusätzliche Aromen spenden und den Geschmack des Selleries hemmen. Denselben Effekt haben sie übrigens auch bei Fenchel oder Lorbeerblättern.

Wie gesund ist Oregano?

Der Oregano befindet sich auf zahlreichen Listen über die gesündesten Lebensmittel sehr weit vorne in den Rängen. Das liegt u.a. an seiner antibakteriellen Wirkung. Wie Forscher nun herausfanden, wirkt das aus dem Kraut gewonnene Öl sogar stärker gegen Staphylokokken als pharmazeutische Antibiotika, da die Bakterien bereits resistent sind. Darüber hinaus wird dem Oregano auch nachgesagt, Entzündungen zu hemmen und bei Infektionen durch Pilze Linderung zu verschaffen.

Außerdem wurde ein Effekt gegen Krebs beobachtet. Verantwortlich sind dafür die fungizid wirkenden Stoffe Thymol, Rosmarinsäure und Thymoquinon und der hohe Anteil an Antioxidantien, die mutierte Zellen bekämpfen. Letztere sind dermaßen zahlreich im Oregano zu finden, dass es außer dem Gewürz nur zwei Lebensmittel gibt, die mehr davon enthalten.

Daneben verdünnt das Gewürz das Blut, wodurch dessen Qualität verbessert und das Risiko, an Thrombose zu erkranken, minimiert wird.

Übrigens enthält Oregano dann möglichst viele der gesunden Inhaltsstoffe, sofern es in sonnigen Ländern angebaut wurde. Die Einstrahlung verursacht nämlich, dass die Pflanze einen höheren Anteil an ätherischen Ölen hervorbringt. Zudem sollte das Gewürz am besten frisch gekauft werden.

Sellerie eine Heilpflanze?

Der Sellerie mag unscheinbar aussehen, ist aber als Gemüse ein wahres Wundermittel gegen zahlreiche Beschwerden. Er wurde deswegen schon von den alten Ägyptern als Heilpflanze eingesetzt und ist immer noch festesr Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin. Besonders gut wirkt sich der Sellerie auf die Magenschleimhäute aus. So haben Forscher aus Saudi Arabien nachgewiesen, dass die Pflanze die Säurebildung reduziert und es unwahrscheinlicher macht, dass sich dort Tumore bilden. Bewirkt wird das durch die vielen enthaltenen Antioxidantien und weil der Sellerie basisch ist und dementsprechend Säure neutralisiert. Weitere Beschwerden, die die Pflanze lindert, sind Entzündungen und Gicht. Darüber hinaus kurbelt Sellerie den Stoffwechsel an und hilft damit sogar beim Abnehmen.

Um die gesunden Effekte möglichst schnell herbeizuführen, ist ein Tee am besten geeignet.

Zubereiten lässt er sich wie folgt:

Zwei bis drei Selleriestangen waschen und klein schneiden

Einen Liter Wasser aufkochen

Den Sellerie darin ca. 10 – 15 Minuten kochen

Den Tee 5 – 10 Minuten ziehen lassen

Für etwas mehr Geschmack kann noch Ingwer oder Zitrone hinzugegeben werden

Gesund durch Knoblauch?

Wie der Sellerie wurde auch der Knoblauch schon von den alten Ägyptern als Heilpflanze genutzt. Damals sagte man ihm eine Wirkung gegen Parasiten nach. Zudem sollte er mehr Kraft verleihen. Heute wissen wir, dass der für die gesunden Effekte verantwortliche Stoff Allicin ist. Dabei handelt es sich um eine Schwefelverbindung, die übrigens ebenso den starken Geruch verursacht. Das Allicin wirkt beispielsweise gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, indem es das Blut verdünnt und es somit die Chance reduziert, dass es in den Adern gerinnt. Außerdem senkt Knoblauch auch den Cholesterinspiegel. Besonders stark wirken die Zehen, indem sie zerdrückt werden. Erst dann wird nämlich aus dem Allinin Allicin gebildet. Daher sollte man den Knoblauch mit einer Presse präparieren und ihn danach vor dem Erhitzen einige Minuten ziehen lassen.

Ja, gut für einen selbst ist der Genuss des Knoblauchs auf jeden Fall. Allerdings leidet dabei das Umfeld. Mit dem Geruch muss man aber nicht zwangsläufig leben.

Diese Tipps helfen gegen Knoblauchgeruch:

Auf Kräutern wie Petersilie oder Pfefferminze kauen

Kaugummi kauen

Ein Glas Milch trinken

Den Knoblauch nach dem erhitzen nicht mit verzehren, sondern entfernen

Macht Olivenöl glücklich?

Regelmäßig erscheinen weitere Studien, die dem Olivenöl neue Wunderkräfte attestieren. Eine davon kam sogar zu dem Ergebnis, dass das Öl gegen Niedergeschlagenheit wirkt. So erkrankten diejenigen, die es möglichst oft konsumierten, um 20 % seltener an Depressionen.

Außerdem hilft das Olivenöl, das Risiko für  einen Herzinfarkt und Arteriosklerose zu reduzieren. Auch sinkt damit die Chance, für die Bildung von Dickdarmkrebs.

Auf den Cholesterinspiegel wirkt sich das Öl übrigens ebenfalls positiv aus. Verursacht wird das durch den hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, die das schädliche LDL-Cholesterin senken.

Zudem sorgen das Vitamin E und die Antioxidantien dafür, dass die Zellen langsamer altern. Das betrifft vor allem die Haut, die dank des Öles straffer wird. Erreichen kann man das sowohl, indem man das Olivenöl verzehrt, als auch durch äußeres Auftragen. Bei Letzterem wird zusätzlich noch das Risiko für Hautkrebs vermindert.

Direkt auf die Gene wirkt sich der Wunderstoff ebenfalls aus. Wie ein Forscherteam herausfand, verhindert Olivenöl, die Entwicklung derjenigen Gene, die Entzündungen begünstigen. Sie stehen im Zusammenhang mit Übergewicht, Diabetes und einem hohen Blutdruck – gegen all diese Krankheiten wirkt das Öl also auch.

Fazit

Die Bolognese ist den Aufwand auf jeden Fall wert. Sie ist das ideale Gericht für die ganze Familie und kann aufgrund der vielen gesunden Zutaten auch ohne schlechtes Gewissen öfters gegessen werden. Und da man sie einfach einfrieren kann, muss die Soße dafür auch nicht jedes mal extra gekocht werden.

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