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Garnelen in Tomaten-Kräutersud

Garnelen in Tomaten-Kräutersud
  • Portionen : 3
  • Vorbereitungszeit : 15m
  • Kochzeit : 30m
  • Fertig in : 50m
 
  • 500 g Garnelen (frisch oder gefroren)
  • 500 g Kirschtomaten
  • 1 Stk Zwiebel
  • 0.5 Stk kleine Chilischote
  • 1 Stk Knoblauchzehe
  • 2 Tl Paprikapulver
  • 1 Tl Currypulver
  • 4 Stängel frischer Dill
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 TL Zitronensaft
  • 8 Blätter frischen Basilikum
  • Butter
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In den letzten Jahren haben sich Garnelen in allen Größen und Formen zu den beliebtesten Meeresfrüchten gemausert. Heute genießen wir sie mit oder ohne Schale und wissen den dezenten, aber doch eigensinnigen Geschmack zu schätzen. So verleihen Garnelen jedem Gericht einen mediterranen Touch und das gewisse Etwas. Es ist wirklich kein Zauberwerk, Garnelen in Tomaten Kräutersud schmackhaft zuzubereiten. Werft einfach einen Blick auf meinen ausführlichen Rezept-Vorschlag und nehmt euch ein paar Tipps für die eigene Küche mit nachhause.

Zubereitung von Garnelen in Tomaten Kräutersud, einfach erklärt

Vorab nicht vergessen
Gemüse kleinschneiden
Kräuter klein hacken
Würzen
Garnelen anbraten
Vermengen und in den Ofen geben
Baguettescheiben anrösten

Mein Küchen-Tipp
Gefrorene Garnelen für ca. 20 Minuten in kaltes Wasser legen. So tauen sie zügiger auf. Marinierte gefrorene Garnelen einfach im Plastikbeutel belassen und ebenso in kaltes Wasser legen.

Wie Garnelen am besten zubereiten?

Diejenigen, die nicht die Möglichkeit haben, auf fangfrische Meeresfrüchte zurückzugreifen, bleiben nur wenige Alternativen, wirklich hochwertige Garnelen mit nachhause zu nehmen. Doch bieten sich unterschiedliche Varianten der Zubereitung. Die beliebtesten Rezepte empfehlen Garnelen

  • am Spieß,
  • gedünstet,
  • gebraten oder
  • langsam gegart in einem reichhaltigen Eintopf.

In diesen Rezepten seid ihr dazu eingeladen, eurer Kreativität freien Lauf zu lassen. Tatsächlich könnt ihr diese Meeresfrüchte zu nahezu jedem Gericht servieren.

Gehört ihr zu den ungeduldigen Köchen, die möglichst schnell etwas auf den Teller bringen möchten? Dann seid ihr mit Garnelen bestens beraten, denn es dauert nur wenige Momente und die gesunden Meeresfrüchte sind sehr wir fertig.

Eine der klassischen und beliebtesten Variationen verbindet Garnelen mit Pasta. Ob als Füllungen in Tortellini oder als reichhaltige Beilage: Diese Mahlzeiten avancieren in jedem Italiener, im Sommer und in der heimischen Atmosphäre zum Dauerbrenner.

Zucht oder Wildfang?

Die Wenigsten dürfte es an dieser Stelle wundern, dass ich mit der Auswahl der passenden Produkte beginne. In Bezug auf die vielen Skandale, ist die Zucht ins Hintertreffen geraten. Ich persönlich habe immer wieder ein schlechtes Gewissen, einzig und allein auf Zucht-Tiere zurückzugreifen. Gerade bei frischen Meeresfrüchten sollte man etwas tiefer in die Tasche greifen. Wer zum ersten Mal wirkliche Wildfangqualität gekostet hat, möchte niemals wieder einen anderen Fisch essen.

Schlussendlich werden Garnelen in unterschiedlichen Variationen angeboten. Ihr habt die Gelegenheit, die Tiere bereits fertig ausgenommen zu kaufen. Hier entfällt jeder Art der Vorbereitung. Darüber hinaus gibt es eine Easy-Peel-Variante, die sich für diejenigen eignet, die noch selbst Hand anlegen wollen, aber nur wenig Erfahrung mitbringen. Was bedeutet das? Die Tiere sind schon leicht vorbereitet.

Diese Garnelen empfiehlt der Chefkoch

Für die erfahrenen Köche unter euch: Ihr solltet euch an die unbehandelten Tiere heranwagen. Wir meinen die Garnelen im Ganzen. Mit einem oberen Schnitt am Körper lässt sich ganz einfach der Darm herausnehmen. Darüber hinaus kocht ihr eine reichhaltige Fischsuppe aus den Köpfen, die ihr schlussendlich für das Gericht nicht verwenden könnt. Wie ihr seht, alles eine Frage des Geschmacks.

Ohne Einschränkungen kann ich euch die Sorten White Tiger und Black Tiger empfehlen. Aber auch bei den ganzen Tieren, habt ihr die Gelegenheit, diese ohne oder mit Kopf zu braten.

Schritt für Schritt Garnelen richtig auspuhlen

Um die Schale am Rücken einzuschneiden, solltet ihr vorsichtig mit einem sehr scharfen Messer vorgehen. Dann klappt ihr die beiden Teile auseinander und nehmen den Darm heraus. Dieser muss rückstandsfrei entfernt werden. Nehmt euch für das Puhlen etwas Zeit; am besten gemeinsam mit Freunden oder Familie. Wer hier zu schnell vorgeht, verschenkt kostbares Fleisch.

In der Zwischenzeit könnt ihr bereits etwas Öl in der Pfanne erhitzen. Jetzt verrate ich euch einen Trick: Gebt die Garnele nun gemeinsam mit der Schale in die Pfanne und lasst sie ganz kurz von beiden Seiten anbraten. In diesem Zusammenhang dürfen Knoblauch und Zwiebel keinesfalls fehlen. Eine der größten No-Gos für Garnelen: Meeresfrüchte zu lang zu garen, dann geraten sie trocken und verlieren an Feuchtigkeit. Wer diese Tiere mit Baguette essen möchte, sollte ruhig nochmal etwas Öl nachgeben. Im Nachhinein entsteht ein leckerer Dipp. Darüber hinaus nimmt das Öl den vollen Geschmack der Meeresfrüchte und Kräuter auf.

Original französische Baguettes zubereiten

Wer noch etwas Zeit hat, bringt sein Baguette nicht einfach nur vom Bäcker mit, sondern kann es gleich selbst backen. Ihr fragt euch nun, warum man zu Garnelen kein Schwarzbrot serviert? Ganz einfach: Das herzhafte Weißbrot ist viel milder im Geschmack und stellt sich hauchzart in den Hintergrund, um den Meeresfrüchten den geschmacklichen Vortritt zu lassen.

Für französische Baguettes benötigt ihr die folgenden Zutaten:

  • lauwarmes Wasser,
  • Mehl,
  • Salz,
  • ein Ei.

Knusprig und weich zugleich: so gelingt jedes Baguette

Im ersten Schritt bröckelt ihr die Hefe in das warme Wasser, sodass sich diese vollständig auflöst. Ich empfehle euch das Mehl immer ordentlich durch zu sieben, so entsteht um ein Vielfaches feinere Konsistenz. Dazu eignet sich jedes handelsübliches Küchensieb.

  1. Nun nehmt ihr euch einen handelsüblichen Mixer und verwendet die Knethacken.
  2. Hefewasser nacheinander in das Mehl einarbeiten.
  3. Achtung: Der Teig ist sehr klebrig, deshalb nehmen wir einen Handmixer.
  4. Im Nachhinein den Teig noch mit etwas Mehl bestäuben.
  5. Ein Tuch über die Schüssel geben und an einen zugfreien, warmen Ort stellen.
  6. Teig vollständig aufgehen lassen.
  7. Hände mit etwas Mehl bestäuben und den Teig vorsichtig aus der Schüssel holen.
  8. Den Teig ordentlich durchkneten.
  9. Längliche Baguettes formen und den Ofen auf 220 Grad vorheizen.
  10. Ei trennen, die Hälfte vom Eiweiß abnehmen und mit etwas Wasser verquirlen.
  11. Baguettes auf ein eingefettetes Backblech legen und etwas ziehen lassen. Vor dem Gang in den Ofen mit Eiweißwasser bepinseln und dann knusprig braun braten.

Könnt ihr es jetzt nicht mehr abwarten und wollt endlich eure Garnelen gemeinsam mit dem selbst gebackenen Baguette genießen? Ich wünsche euch viel Spaß bei der Zubereitung.