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Gemüsesalat mit Kräuterbutterbaguette – frisch, einfach und schnell

Gemüsesalat mit Kräuterbutterbaguette
  • Portionen : 6
  • Vorbereitungszeit : 30m
  • Kochzeit : 10m
  • Fertig in : 45m
 
  • 1 Stk Gurke
  • 4 Stk gr. Tomaten
  • 1 Stk Paprika
  • 1 Dose Mais
  • 1 Bd Radieschen
  • 1 Pck Fetakäse
  • 1 Stk Zwiebel
  • Öl (kein Olivenöl!)
  • Zitronensaft
  • Zucker
  • Salz/Pfeffer
  • Baguette
  • Kräuterbutter
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Nichts ist gesünder als Salat? Irrtum. Hier kommt der Gemüsesalat! Er enthält viele nährstoff- und vitaminreiche Zutaten wie Radieschen, Tomaten oder Mais und ist obendrein noch besonders einfach zuzubereiten. Dazu gibt es ein Kräuterbaguette, das ihr im Ofen wahlweise nur aufwärmen oder schön kross backen könnt.

Zubereitung Gemüsesalat mit Kräuterbutterbaguette

Vinaigrette zubereiten
Gemüse kleinschneiden
Mais unterheben
Fetakäse hinzugeben und abschmecken

Zubereitung Baguette mit Kräuterbutter als nette Beilage zum Salat

Kräuterbutter auf Baguette auftragen
Baguette in den Ofen geben

Jung und schlank mit der Gurke

Eine Gurke besteht zum Großteil aus Wasser und hat deswegen kaum Kalorien – 100 g bringen es auf gerade einmal 10 davon. Damit eignet sie sich hervorragend zum Abnehmen und kann als kleiner Snack zwischendurch für ein Völlegefühl sorgen und Heißhungerattacken bekämpfen.

Gesundheitsexperten raten, auf den Tag verteilt mehrere Liter zu trinken. Wem das zu viel ist, der kann die Flüssigkeit auch über die Nahrung zu sich nehmen, wofür sich eben die Gurke anbietet.
Sie hat sogar noch weitere Vorzüge, da sich in ihr viele gesunde Inhaltsstoffe befinden. Sie besteht nämlich zu ca. 3,5 % aus Kohlehydraten, die dem Körper Energie geben. Zudem sind diese ein wichtiger Bestandteil der Sehnen, Knochen und des Bindegewebes und spielen darüber hinaus für die Blutbildung und die Funktionen des Gehirns eine Rolle.

Die Gurke ist außerdem ein Lieferant für Vitamin E, das vor allem für seinen Anti-Aging-Effekt bekannt ist. Es spendet der Haut nämlich Kollagen und macht sie dadurch straffer und jünger. Auch kommt es zu einer besseren Wundheilung, da das Vitamin antioxidativ wirkt – ein Effekt, der übrigens sowohl bei der äußeren Anwendung als auch beim Verzehr eintritt.

Lycopin – Wunderstoff der Tomaten

Das in der Tomate enthaltene Lycopin rückt immer mehr in den Fokus wissenschaftlichen Interesses. Zahlreiche Studien beschäftigen sich mit dem Wirkstoff und kommen alle zu demselben Ergebnis: Das Lycopin bekämpft Krebs. Und das sogar auf zwei verschiedene Arten. Es wirkt nämlich nicht nur vorbeugend, indem es das Risiko minimiert, dass Zellen mutieren, sondern hat es sogar einen Effekt, wenn die Erkrankung bereits vorliegt. Dann hilft es dem Körper dabei, den Tumor wieder abzubauen und kann durchaus als Unterstützung zu einer medizinischen Behandlung empfohlen werden.

Hier hört die Wirkung des Lycopin jedoch noch nicht auf. Es hat darüber hinaus einen Effekt auf den Kreislauf und verringert die Chance, an Arteriosklerose oder Herzerkrankungen zu leiden. Bewirkt wird das durch die antioxidative Eigenschaft des im Lycopin enthaltenen Carotinoid. Wer keine Tomaten mag, kann es auch über andere Nahrungsmittel zu sich nehmen. Generell findet es sich in rotem Gemüse oder in roten Früchten wie beispielsweise in Grapefruit, Wassermelone oder Karotten. Allerdings ist der Stoff fettlöslich. Um ihn ideal aufnehmen zu können, bedarf es also Fetten. Am besten genießt man solche Pflanzen in Kombination mit Öl oder Butter.

Welche Tomaten soll ich kaufen?

Früher war alles besser? Meist kanzelt man solche Sätze als Nostalgie ab und schreibt sie einem schlechten Gedächtnis zu. Bei den Tomaten haben die Großeltern aber durchaus recht. Die hatten früher nämlich wirklich einen volleren Geschmack. Und dann kam die genetische Züchtung. Weiter verbreitet wurden nur noch die Pflanzen, die besonders runde und gleichmäßig rote Früchte trugen. Nur leider übersah man dabei, dass gerade das Gen, das die Tomaten schön macht, dasjenige unterdrückt, das sie gut schmecken lässt. Und obwohl das die Züchter längst begriffen haben, geben sie dem Aussehen weiter den Vorzug. Schließlich kaufen die Kunden lieber hübsche Exemplare.

Wer also besonders köstliche Tomaten kaufen möchte, sollte sich diejenigen aussuchen, die kleine Makel haben. Im Supermarkt findet man sie meist ausschließlich von Juli – Oktober, da sie dann in Deutschland geerntet werden. Alternativ dazu schaut man sich auf Wochenmärkten um. Hier sind einige der Händler auf Arten spezialisiert, die noch nicht durch die künstliche Auslese verändert wurden.

Tomaten selber anbauen

Anbauen lassen sich die Tomaten relativ einfach. Zunächst benötigt man dazu Samen. Am ehesten bieten sich hierfür die eben erwähnten alten, schmackhaften Arten an. Sie werden reif gekauft und aufgeschnitten. Dann präpariert man ein besonders saugfähiges Küchenpapier und drückt die Samen darauf. Sie bleiben hier so lange liegen, bis sie komplett getrocknet sind, was zwischen 1 – 2 Wochen dauert. Nun legt man sie in lockere Erde, die nicht zu nährstoffreich sein sollte. Keimen können sie lediglich bei 24 Grad. Am besten stellt man den Topf also zu sich ins Haus oder in die Wohnung. Sobald die ersten Blätter sprießen, wird die Temperatur idealerweise auf 21 Grad reduziert. Daneben benötigen die Pflanzen viel Licht und sind gegenüber Regen und Kälte sensibel. Deswegen zieht man sie am besten in einem Gewächshaus auf. Geerntet wird normalerweise, sobald die Tomaten rot sind. Allerdings können sie auch grün gepflückt werden. Sie reifen dann nach.

Wie würfle ich Tomaten?

Damit der Gemüsesalat auch wirklich gelingt, sollten die Stücke nicht zu groß sein. Würfeln lässt sich die Tomate so: – Zuerst mit einem Messer den grünen Strunk entfernen, dabei möglichst kein Fruchtfleisch erwischen. Die Tomate vierteln. Für eine schönere Optik: Die Kerne mit dem Messer herausschneiden. Jedes Viertel in dünne Scheiben schneiden. Die Scheiben nebeneinanderlegen und kleinschneiden

Schmeckt Mais aus der Dose wie frischer Mais?

Das Vorurteil, dass Gemüse nur frisch gut ist, hält sich nach wie vor. Dabei ist da kaum etwas dran. Schließlich wird es besonders schnell verarbeitet, sobald es geerntet wurde. Mais etwa lagert nur sehr kurz und verliert dadurch nur wenige seiner gesunden Inhaltsstoffe. Und bevor er in die Dose kommt, wird er blanchiert, um ihn haltbar zu machen. Zudem konserviert ihn eine Lösung aus Salz- oder Zuckerwasser. Außerdem gelangt in die verschlossene Dose weder Luft noch Licht und letztlich ist der Mais dann in etwa so gesund wie die frische Variante. Übrigens sollte man ihn dann aber möglichst roh verzehren oder nur kurz warm machen, damit die Vitamine und Nährstoffe nicht beim Kochvorgang verloren gehen.

Was dagegen variiert, ist der Geschmack. Mais vom Kolben schmeckt knackiger, während der aus der Dose weicher ist und ein leicht süßes Aroma enthält, da man ihm oft Zucker beimengt. Letztlich bleibt das aber jedem selbst überlassen, welche Sorte er lieber mag, denn objektiv betrachtet gibt es da keinen Sieger.

Interessantes zum Mais
Ein weiterer Vorzug des Dosenmais: Laut einer Studie von Stiftung Warentest fand man heraus, dass keines der getesteten Produkte von genmanipulierten Pflanzen stammte.

Fazit:

Der Gemüsesalat mit Kräuterbaguette ist der ideale Snack für zwischendurch. Wer eine gesunde Ernährung zum Ziel hat, kann mit ihm Chips, Schokolade und Co. ersetzen und muss dabei keineswegs auf den guten Geschmack verzichten. Kombinieren lässt er sich aber auch bestens mit einem Hauptgericht wie Steak oder Nudeln.