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Grüne Bohnensuppe mit Kassler

Grüne Bohnensuppe mit Kassler
  • Portionen : 6
  • Vorbereitungszeit : 20m
  • Kochzeit : 30m
  • Fertig in : 60m
 
  • 500 g lange Bohnen (oder gefrorene Brechbohnen)
  • 500 g Kartoffeln
  • 2 Stk mittelgroße Zwiebeln
  • 4 Stk Möhren
  • 500 g Kassler
  • 800 ml Gemüsefond
  • Bohnenkraut
  • Petersilie
  • Öl
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Die grüne Bohnensuppe gehört zu einem der beliebtesten Gartenklassiker, gerade wenn es dem Ende des Sommers und der Erntesaison zugeht. Das leckere grüne Gemüse ist nicht nur gesund – es schmeckt herrlich deftig zu Kassler und herzhaften Beilagen. Ihr erfahrt in diesem Rezept und Beitrag mehr über die Zubereitung klassischer Bohnensuppe mit Kassler und erhaltet ganz nebenbei praktische und schmackhafte Tipps, wie dieses Rezept garantiert gelingt.

Zubereitung

Grüne Bohnen putzen und garen
Kassler in Würfel schneiden
Gemüse putzen und schneiden

Topf erhitzen und Zutaten hinzufügen

Bohnen in den Topf geben

Anrichten und servieren

Herzhaft und lecker: Bohnensuppe wie bei Oma kochen

In diesem Beitrag nun herauszufinden, wie ihr die grüne Bohnensuppe eurer Oma kocht, ist nahezu unmöglich. Tatsächlich gibt es in vielen verschiedenen Familien und Regionen ganz spezifische Abwandlungen, die das herzhafte Gemüse zu einem echten Lieblingsessen machen, das die ganze Familie an den Tisch lockt. Doch einen Tipp habe ich an dieser Stelle: Die Suppe mit Speck und Zwiebeln sowie reichlich Herzhaftem kombinieren. Sie nimmt einen wirklich intensiven und reichhaltigen Geschmack an.

Fleischiger Tipp
Je höher der Anteil von Sehnen, Knochen und Haut in der Brühe und dem Ansatz ist, desto fleischiger wird der Geschmack.

Abraten kann ich nur von Suppenwürfeln oder Brühwürfeln, denn hier sind zumeist jede Menge Geschmacksverstärker enthalten. Im Gegensatz dazu ist es sinnvoll, einfach ein paar Rinderbeinscheiben in Salzwasser anzukochen, Wurzelgemüse dazu zu geben und einen ordentlichen Suppenansatz zuzubereiten. Diese traditionelle Brühe ist mit etwas mehr Einsatz und Zeitaufwand verbunden, praktischerweise lassen sich gleich mehrere Portionen einfrieren und später wieder verwenden.

Diese gängigen Gemüsesorten kommen häufig in Eintöpfen und Suppen vor:

  • Sellerie,
  • Karotten,
  • Zwiebeln und
  • Petersilienwurzeln sowie
  • Lauch.

Achtung
Ihr solltet unbedingt die Stiele und die Schalen mitkochen, hier verstecken sich die meisten Geschmacksaromen und gesunden Nährstoffe.

Diese Gewürze gehören in eine gute Suppe:

  • Petersilie,
  • Muskat,
  • Rosmarin,
  • Lorbeerblätter,
  • Wacholderbeeren,
  • Koriander,
  • Maggikraut,
  • Salz und
  • frisch gemahlenen Pfeffer sowie
  • Thymian.

Wie lange muss eine Bohnensuppe kochen?

Erfahrene Chefköche und Hobbyköche raten bei der Zubereitung von Suppen und Saucenansätzen dazu, das Ganze so lange zu kochen, bis es schmeckt. Der Tipp zielt vor allen Dingen auf die Röstaromen und das langsame Einreduzieren der Suppe, das mit einer intensiven Entwicklung der eigentlichen Geschmackskomponenten verbunden ist.

Gebt eurer Suppe Zeit und wählt auf keinen Fall die Temperaturen zu hoch. Andernfalls wird sie schnell anbrennen. Den eigentlichen Richtwert bildet das Fleisch- je mehr davon in die grüne Bohnensuppe wandert, desto länger muss sie kochen. Köche veranschlagen für jedes Kilogramm eine Kochzeit von 2 Stunden.

Wie wird eine Bohnensuppe sämig?

Gerade wenn sich das Fett in der Suppe zersetzt, nimmt diese einen eher trüben Farbton an. Ihr habt es dem Suppenfleisch zu verdanken, dass bei 70°C über das natürliche Eiweiß einen Gerinnungsprozess in Gang setzt. Möchtet ihr eine klare Suppe? Gebt einfach etwas gequirltes Eiweiß hinein und erwärmt dies langsam. Die einzelnen Schwebteilchen können nun herausgefischt werden.

Wie koche ich klassische Bohnensuppe?

Im Prinzip solltet ihr euch diesen Tipp zu Herzen nehmen: Gebt einfach ca. 10 g Salz in 1 l Suppe und schmeckt sie dann immer wieder ab. Geht auf keinen Fall zu sparsam mit Gewürzen um, andernfalls wird das Gericht zu fade. Möchtet ihr den Geschmack aufpäppeln, helfen Lorbeerblätter und Thymian sowie Rosmarin, die einfach mit der Suppe gekocht werden. Darüber hinaus solltet ihr unbedingt auf frische Kräuter setzen, die ihr zum einen auf dem Fensterbrett oder direkt in der Küche hochzieht.

Welche Beilagen passen zur Bohnensuppe?

Im Grunde genommen lassen sich die Beilagen, die zur Suppe gereicht werden, von den Suppeneinlagen, die in den Kochtopf wandern, unterscheiden. Das sind die beliebtesten Suppeneinlagen:

  • kleine Buchstabennudeln,
  • Kartoffeln oder Graupen,
  • Reis und Pilze und
  • als appetitliches und vegetarisches Extra: geröstete Pinienkerne.

Was tun, wenn die Bohnensuppe angebrannt ist?

Der Horror für jeden Koch: Ihr steht stundenlang in der Küche – dennoch ist die Bohnensuppe angebrannt. Jetzt gilt es, Ruhe zu bewahren. Rührt die Suppe auf keinen Fall um, denn dann würdet ihr mit dem Löffel den angebrannten Bodensatz im ganzen Kochtopf verteilen.

Schüttet am besten die Suppe in einen sauberen Topf und erhitzt diese ganz langsam. Schmeckt sie verbrannt, arbeitet mit Gewürzen und gebt wieder neue Zutaten und Flüssigkeit hinein.

Eine Frage der Haltbarkeit: Warum wird Suppe sauer?

Gerade bei Gewitter und Regenwetter oder bei Sommerwetter solltet ihr vorsichtig sein. Denn Suppen neigen dazu, umzukippen, was bedeutet: Sie werden sauer. Schuld ist ein bakterieller Prozess, die kleinen Bakterien vermehren sich im Handumdrehen in der Suppe. Das kann mehrere Ursachen haben, zum Beispiel einen Löffel, den ihr vorher abgeschleckt habt und dann in der Suppe belasst.

Befindet sich eine große Menge Suppe im Topf, die nicht schnell genug abgekühlt ist kommt, droht ebenfalls ein einsetzender Gärungsprozess. Insbesondere stark verderbliche Zutaten wie Kräuter treiben die Vermehrung der Bakterien und den Gärungsprozess voran. Stellt die Suppe unbedingt im Nachgang in den Kühlschrank oder am besten portionsweise in den Gefrierschrank für einen späteren Zeitpunkt.