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Hähnchenschenkel auf Gemüse in einer würzigen Paprikamarinade

Hähnchenschenkel auf Gemüse
  • Portionen : 4
  • Vorbereitungszeit : 20m
  • Kochzeit : 60m
  • Fertig in : 1:20 h
 
  • 10 Stk Hähnchenschenkel
  • 1 Stk Paprika
  • 250 g Kirschtomaten
  • 2 Stk kleine Zucchini
  • 500 g kleine Kartoffeln
  • Meersalz/Pfeffer
  • 2 Stk Paprika (edelsüss)
  • 5 Zweige Rosmarin
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Bei den Hähnchenschenkel auf Gemüse handelt es sich um ein besonders einfaches Rezept, dem selbst Anfänger gewachsen sind. Es enthält u.a. Paprika, Zucchini und Tomaten – alles Zutaten, die zahlreiche Vitamine und Nährstoffe liefern. Zudem wird hier nichts in Öl angebraten, weswegen das Gericht auch für diejenigen geeignet ist, die auf die Kalorien achten. 

Zubereitung der Hähnchenschenkel auf Gemüse

Hähnchenschenkel vorbereiten.
Kartoffelecken vorbereiten und würzen
Rauf auf´s Backblech
Gemüse vorbereiten
Gemüse auf´s Backblech

Hähnchen: 1 – Rind und Schwein: 0

Längst gilt es als erwiesen: Das Geflügelfleisch ist deutlich gesünder als das von Rind und Schwein. Immerhin ist der Anteil an Fetten geringer und mehr Proteine enthält es ebenfalls. Letztere sind übrigens die so ziemlich wichtigsten Bausteine für unsere Zellen. Sie braucht man etwa, um Muskelmasse aufzubauen oder die Haut geschmeidig zu halten.

Weitere gesunde Inhaltsstoffe von Geflügel sind daneben noch B-Vitamine. Sie geben dem Körper Energie und sorgen für eine höhere Belastbarkeit. Und sogar auf die Psyche haben sie einen positiven Effekt: Die Konzentration steigt und die Nerven werden stärker.

Daneben befinden sich noch Magnesium, Eisen und Zink in großen Mengen im Hähnchen. Sie stabilisieren das Immunsystem und sind übrigens der Hauptgrund, weswegen Hühnersuppe so gut gegen Erkältung wirkt.

Auch ist allseits bekannt, dass dieses Fleisch wirklich durch sein muss und nicht etwa medium genossen werden kann. Deswegen bleibt kein Platz für Keime. Sie verbrennen stattdessen einfach während des Erhitzens.

Bio ist besser

Beim Einkauf siegt meist der Sparfuchs. Schließlich interessiert nicht jeden, ob das Huhn ein schönes Leben hatte oder nicht. Dabei hören die Vorteile von Bio-Fleisch hier längst nicht auf. Es ist außerdem noch viel gesünder. Verfüttert wird den Tieren nämlich ausschließlich gesunde, natürliche Nahrung. Die umstrittenen Erzeugnisse aus der Gentechnik sind den Bio-Bauern verboten. Und auch bei den Medikamenten ist man sparsam. Normalerweise werden Hähnchen mit Antibiotika vollgestopft, ohne überhaupt krank zu sein. Bio-Hähnchen dagegen passiert das nicht, weswegen deren Verzehr auch keine Resistenzen hervorrufen kann. Und sollte doch mal eines der Tiere einen Schnupfen kriegen, wartet man mit der Schlachtung besonders lange, sodass zu dem Zeitpunkt gar keine Rückstände mehr im Fleisch zu finden sind.

Vom Moment der Geburt an bis sie auf unseren Tellern landen, vergehen bei Hähnchen für gewöhnlich gerade mal 30 Tage. Bei der Bio-Haltung ist diese Zeitspanne um 15 Tage länger. Dadurch entwickelt sich dieses Fleisch auch besser, weswegen es letztlich deutlich köstlicher und saftiger wird.

So wird das Hähnchen knusprig

Die Haut schön knusprig zu bekommen, ohne dass das Fleisch gleichzeitig zu trocken wird, ist eigentlich gar nicht so schwer. Hier sind einige Tipps dazu:

Knapp 10 – 15 Minuten vor Ende des Backens, das Hähnchen aus dem Ofen entnehmen und mit einer Lösung aus Salz bestreichen. Sie entzieht die Feuchtigkeit und macht die Haut knusprig. Statt Salzwasser lässt sich dafür auch eine Mischung aus Honig und Bier oder ein Stück Butter verwendenden, das man auf einer Gabel aufspießt und damit dann langsam über die Haut fährt. Damit das Fleisch saftig bleibt, übergießt man die Schenkel mit Kondensmilch. Die Menge sollte allerdings gering sein und etwa ein bis zwei Portionen entsprechen.

Die gesunde Paprika

Paprika wurde schon von den Indianern verwendet, um Krankheiten wie Arthrose zu lindern. Ja, alte Völker machten viel Quatsch, aber da hatten die Ureinwohner Recht! Denn heute wissen wir um die zahlreichen gesunden Effekte des Gemüses und setzen es sogar für denselben Zweck ein wie die Native Americans. So findet man Paprika heute beispielsweise in speziellen Pflastern, die rheumatische Schmerzen bekämpfen. Erwiesenermaßen wirkt sie daneben auch gegen Migräne oder lindert die Symptome eines Hexenschusses. Und selbst einen vorbeugenden Effekt hat sie: Das Risiko für einen Herzinfarkt wird deutlich reduziert. Verantwortlich dafür ist der hohe Anteil an Vitamin C, der übrigens generell für eine bessere Durchblutung sorgt.

Enthalten sind daneben auch die sogenannten Flavonoide. Sie haben einen antioxidativen Effekt und binden freie Radikale, wodurch die Zellen geschützt werden.

Übrigens wirkt sich die Farbe der Paprika nur wenig auf deren Inhaltsstoffe aus. In ihr zeigt sich nur, wie reif das Gemüse ist, wobei junge Exemplare grün sind und dann langsam rot oder gelb werden. Welche man kauft, ist lediglich Geschmackssache – reife Paprika schmeckt etwas süßer.

Ein weiterer Vorzug sind die geringen Kalorien. 100 Gramm bringen es gerade mal auf 20 – 30 davon.

Zucchini ist gut für den Körper

Das Gemüse ist besonders arm an Kalorien und liefert dem Körper zahlreiche gesunde Nährstoffe. Enthalten sind beispielsweise hohe Mengen an Mineralstoffen. Eines davon ist Kalzium, das unter anderem dafür sorgt, dass die Knochen stabil sind. Zudem befindet sich in der Zucchini Eisen, mit dessen Hilfe neue Blutzellen gebildet werden können.

Die Geheimwaffe des Gemüses ist jedoch das Beta-Carotin. Dabei handelt es sich um ein besonders wirkungsvolles Antioxidans. Es reduziert beispielsweise einen hohen Cholesterinspiegel und schützt vor Herzerkrankungen, indem es die Arterien erweitert. Dies ist sogar gleich in mehreren Studien belegt.

Einen gesunden Effekt auf die Magenflora hat das Beta-Carotin ebenfalls. Der Körper verwandelt es nämlich in Vitamin A, das einen positiven Effekt auf die Zellen im Magen hat. Dadurch wird die Produktion von Schleimhaut angeregt und die Magenwände erhalten einen besseren Schutz gegen die Säure.

Und sogar die Denkfähigkeit steigert sich, wenn man regelmäßig Zucchini isst. Schließlich kommunizieren die Neuronen dann besser miteinander und können Informationen schneller verarbeiten. Zudem leben Hirnzellen wegen des antioxidativen Effektes deutlich länger.

Tipps für die Zubereitung der Zucchini:
Nach dem Waschen den Stiel und die Spitze abschneiden – Ist die Zucchini an einigen Stellen verhärtet, werden sie entfernt – Die Schale kann man bedenkenlos mit verzehren – Entkernen muss man die Zucchini nicht – Riecht die Zucchini bitter, wird sie weggeschmissen, da der Verzehr sonst ungesund wäre

Fazit:

Ob an Feiertagen oder unter der Woche – Hähnchenschenkel auf Gemüse passt zu vielen unterschiedlichen Anlässen. Und selbst wenn man das Gericht häufiger isst, muss man kein schlechtes Gewissen haben. Immerhin das Rezept sehr kalorienarm und enthält zudem viele Vitamine und Nährstoffe.