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Hühnergeschnetzeltes in einer Curry-Sahne Soße

Hühnergeschnetzeltes in einer Curry-Sahne Soße
  • Portionen : 4
  • Vorbereitungszeit : 15m
  • Kochzeit : 30m
  • Fertig in : 60m
 
  • 1 kg Hühnerbrustfilet
  • Reis
  • 250 g Champignons
  • 200 ml Sahne
  • Milch
  • Zitrone
  • 1 Bd Petersilie
  • Salz/Pfeffer
  • (Currypulver+ 1Tl Currypaste)
  • 1 Stk Zwiebel
  • 100 ml Reiswein
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Raffiniert im Geschmack und in wenigen Handgriffen bereits auf dem Teller: Hühnergeschnetzeltes in einer Curry-Sahne Soße schmeckt nicht nur unheimlich lecker. Es bietet euch gleich mehrere gesunde und wertvolle Inhaltsstoffe, die reichlich Energie und Kraft für den Tag liefern.

Zubereitung

der Reis-Beilage:

Reis abspülen und in den Topf geben
Reis kochen
Reis ziehen lassen

Hühnergeschnetzeltes:

Hühnerbrust vorbereiten
Champignons und Gemüse putzen

Curry-Sahnesoße zubereiten

Fleisch anbraten und würzen

Gemüse anbraten

Curry-Sahnesoße hinzufügen

Gericht verfeinern

Wo kommt das Geschnetzelte her?

Das Geschnetzelte kommt ursprünglich aus der Schweiz und bezeichnet eine raffinierte Art, Fleischscheiben dünn zu braten und ursprünglich vom Kalb abzutrennen. Diese zarten Fleischscheiben wurden gemeinsam mit etwas Zitronensaft, frischen Kräutern sowie Zwiebeln und Sahne, Weißwein und Pilzen zu einem Tellergericht kombiniert. So haben wir es beim Hühnergeschnetzelten in einer Curry-Sahne Soße nicht mit einer bestimmten Fleischsorte zu tun, sondern eher mit einer bestimmten Zubereitungsart.

Hühnergeschnetzeltes zart und saftig zubereiten

Dabei spielt es keine Rolle, welche Fleischart ihr wählt, alternativ zum Hühnchen raten wir zu Fleisch, aber auch Schwein und Rind eignen sich für diese Zubereitungsart. Wobei gerade Neulingen und Anfängern in der Küche das Hühnchenfleisch am besten gelingt. Hier kann kaum etwas schief gehen, wenn ihr nur ein paar Tipps beherzigt. Für Fleischfans gibt es mittlerweile kein schnelleres und unkomplizierteres Gericht als das Geschnetzelte.

Die perfekte Fleischqualität erhaltet ihr, wenn ihr das Fett stark erhitzt und erst dann das Fleisch hinein gebt. Das Fleisch sollte nun erst einmal von einer Seite braun gebraten werden. Dabei entstehen wertvolle Röststoffe, diese verleihen dem ganzen Gericht den charakteristischen Geschmack. Ist das Fleisch von der einen Seite schon einmal gut gebraten, sollte es mithilfe eines Pfannenwenders auf die andere Seite gedreht werden. Tatsächlich sind hierfür Fingerfertigkeiten und Geduld gefragt.

So gelingt eine leckere Sahne Soße

Besonders mild und cremig ist die Sahnesoße einer der Favoriten für dieses Fleischgericht. Möchtet ihr zu einem späteren Zeitpunkt eure Soße mit dem Hühnergeschnetzelten in einer Pfanne zusammenbringen, um die Aromastoffe und die Geschmacksstoffe miteinander zu verbinden, ist es ratsam, die Beilagen und das Fleisch erst einmal getrennt voneinander zuzubereiten. In diesem Zusammenhang gilt es zu bedenken, dass die unterschiedlichen Zutaten auch verschiedene Garzeit haben. Gerade Zwiebeln würden viel schneller verbrennen, als das Fleisch zum gar werden benötigt.

Was tun, wenn Hühnchenfleisch immer trocken wird?

Geflügel neigt tatsächlich dazu, trocken zu werden. Wie wäre es, das Fleisch erst einmal kräftig von beiden Seiten anzubraten und danach zu würzen. Gerade Salz entzieht dem Fleisch wertvollen Saft und führt zu einem vorzeitigen Austrocknen.

Ein Geheimtipp: Gebt einfach einen Esslöffel Honig zum Fleisch in die Pfanne. Die karamellisieren Verbindung schmeckt einfach köstlich und belässt den Saft im Fleisch.

Ist das Fleisch erst einmal angebraten, sollte es aus der Pfanne genommen werden. Nehmt für dieses Gericht auf jeden Fall dieselbe Pfanne. Ihr profitiert so auf einfache Art von den kostbaren Röstaromen als bestimmende Aromen für eure Sahnesoße.

Nehmt die Pfanne sofort vom Herd herunter, wird der Garprozess unterbrochen und das Fleisch ist später zart und saftig. Dabei ist es kein Problem, mit dem Finger einen Drucktest auf dem Fleisch durchzuführen oder einfach ein kleines Stück aus der Pfanne zu nehmen und zur Probe anzuschneiden. So geht ihr auf Nummer sicher.

Curry – den Zauber aus fremden Kulturen auf den Teller bringen

Ob für Fisch oder für Geflügel: Curry ist der ideale Begleiter und das passende Gewürz, das an fremde Kulturen am anderen Ende der Welt erinnert. Für diese Speise eignet sich zum Beispiel aromatischer Basmatireis, der einfach nach Packungsanleitung zubereitet wird. Wir empfehlen losen Reis, denn dieser hat ein besonders feines Aroma und lässt sich beliebig in der Menge variieren.

Treffen wir in der Küche auf Currypulver, haben wir es mit einer Gewürzmischung zu tun, die wiederum den indischen Marsalas nachempfunden wurde. Auf diese Weise wollte man von Anfang an der Verwechslung mit dem gleichnamigen Gericht entgegenwirken. Diese Gewürzmischung wird aus den Blättern des Currybaums hergestellt. Tatsächlich existieren 13 verschiedene Mischungen und Komponenten gleichberechtigt nebeneinander, die eine besonders tiefsinnige Vielfalt erlauben. Kein anderes Gewürz lässt sich so abwechslungsreich und facettenreich mit verschiedenen Speisen kombinieren – von aromatisch über sauer bis hin zu süß und scharf sowie bitter. Geht mit diesem Gewürz mit Bedacht um und schmeckt die Soße immer wieder ab, um es mit dem Würzen nicht zu übertreiben.

Fazit

Hühnergeschnetzeltes in einer Curry-Sahne Soße ist nicht nur ein äußerst bekömmliches und aromatisches Gericht. Es lässt sich im Handumdrehen zubereiten. Für Hühnergeschnetzeltes sollte die Pfanne heiß genug sein, andernfalls wird das Fleisch schnell zu trocken. Bereitet bestenfalls die Sahnesoße in derselben Pfanne direkt nach dem Hähnchenfleisch zu. So gelangen wirklich alle Aromastoffe in die Soße. Wenn ihr mit dem Currypulver dosiert umgeht, eignet sich dieses Gericht für die gesamte Familie und wird schnell zum Lieblings-Essen. Wir wünschen euch viel Spaß beim Kochen.