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Kartoffelsuppe

Kartoffelsuppe
  • Portionen : 7
  • Vorbereitungszeit : 15m
  • Kochzeit : 40m
  • Fertig in : 1:05 h
 
  • 1 kg Kartoffeln (mehligkochend)
  • 12 Stangen Lauchzwiebel
  • 4 Stk große Möhren
  • 1 Stk kl. Sellerieknolle
  • 200 ml Sahne
  • 1 L Wasser
  • Butter
  • Öl
  • Majoran
  • Salz/Pfeffer
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Deftig herzhaft und fein: Die meisten erinnert die klassische Kartoffelsuppe an Omas Küche. Dabei ist es gar nicht so einfach, den großmütterlichen Geschmack auch in den eigenen Suppentopf zu bekommen. Im Prinzip kommt es auf kein festes Gericht an, sondern vielmehr auf ein paar Feinheiten und Tricks, die eure Suppe zum einmaligen Klassiker machen.

Zubereitug der Kartoffelsuppe

Kartoffeln und Gemüse schneiden
Gemüse anbraten
Köcheln lassen
Kartoffelsuppe pürieren und abschmecken

So gelingt die Kartoffelsuppe wie zu Großmutters Zeiten


Bei der Kartoffelsuppe ist vielmehr vom Eintopf die Rede, der uns schon seit vielen Hundert Jahren schmeckt. Einwohner von Österreich oder Bayern kennen die Kartoffelsuppe vielleicht vielmehr als Erdäpfelsuppe, da hier die Kartoffeln diesen eigensinnigen Namen tragen. Es dürfte wohl nur Wenige verwundern, dass die Hauptzutat immer noch die Kartoffel bleibt, wenn es auch einige etwas herzhafter unter andere wiederum milder und gemüselastiger mögen.


Unterschiedliche Variationen und Rezepte für Kartoffelsuppe


Mittlerweile gibt es ganz unterschiedliche Rezepte, die allesamt auf diese gemeinsamen Zutaten zurückgehen:

Fleischbrühe,
Salzwasser,
Zwiebeln und
Sellerie sowie
Möhren.


Vielmehr ist vom klassischen Suppengemüse die Rede, das es zumeist schon fertig gebunden im Supermarkt gibt und dass wir ohne Probleme in jede Suppe geben könnt, um einen wirklich schmackhaften und herzhaften Ansatz zu kreieren.


Die passenden Einlagen und Beilagen für Kartoffelsuppe


Das Praktische: Die Kartoffel ist unabhängig von der Jahreszeit als frische Kartoffel direkt aus dem Boden oder auch als Lagerkartoffel eigentlich immer erhältlich. So hat die Kartoffelsuppe über das ganze Jahr hinweg Saison. Der Garprozess der Kartoffel unterscheidet sich voneinander, sodass die einen ihre Kartoffeln für die Suppe benötigen und die anderen auf festkochende Kartoffeln setzen, die in kleinen und feinen Stücken in die Sauce wandern.

Insbesondere angebratene Speckwürfel in Kombination mit gedünsteten Zwiebeln und Petersilie ergeben den eigensinnigen großmütterlichen Geschmack, den ihr bestimmt aus eurer eigenen Kindheit kennt.

Hier ein paar herzhafte Einlagen, die besonders häufig zur Kartoffelsuppe gereicht werden:

Bockwurst oder Wiener Würstchen

Fleischklöpschen

Blutwurst oder Leberwurst

Jagdwurst

vegane bzw. vegetarische Zubereitungen von Fleisch


Wer es nicht ganz so fleischlastig mag, der greift zur Semmel oder zum Brot. Hier empfehle ich immer eine frische Scheibe Brot oder Brötchen zuhause zu haben, das mit etwas Butter und Salz sowie frischen Kräutern unwiderstehlich zu einem dampfend heißen Teller Kartoffelsuppe schmeckt.


Welche regionale Eigenarten kennt die Kartoffelsuppe?


Insbesondere in Südbaden und im mittleren Oberrhein ist die regionale, badische Küche stationiert, die tatsächlich Kartoffelsuppe in Kombination mit Pflaumen bzw. Zwetschgen reicht. Eine wirklich eigenartige Kombination, an die man sich erst gewöhnen muss. Doch ganz so selten scheint dies nicht zu sein. Denn auch im Saarland spricht man von der Grumbeersupp und vom Zwetschgenkuchen, der gemeinsam mit Dampfnudeln oder Kartoffelsuppe gegessen wird.

In Schwaben wiederum kombiniert man die Kartoffelsuppe zu den Apfelküchla. Vielleicht sprechen wir hier vielmehr von einer Kombi aus Hauptspeise und Dessert. Zusammen könnte ich mir das so gar nicht vorstellen.

Die Vorderpfalz und die Gebiete von Rheinhessen haben eine ebenso spannende Variation der Kartoffelsuppe als „Saurie Brieh“ zu Deutsch: saurew Brühe kreiert und kombinieren mit den Kartoffeln auf kleiner Flamme etwas klare Schweinebrühe, Zwiebeln und Knoblauch als leicht saure Suppe. Diese Variation ähnelt auch der portugiesischen Kartoffelsuppe, der Caldo Verde. Auch hier setzt man auf eine süßsaure Suppe, die mit Essig abgeschmeckt wird und gemeinsam mit Blutwurst oder Leberwurst auf den Tisch kommt.


Deftig und herzhaft: die perfekte Suppe für jeden Tag


Ganz klar: Wir haben es hier mit einer sehr deftigen Hauptmahlzeit zu tun, die vor allen Dingen in den Alltag passt und gerade nach Tagen immer wieder aufgewärmt am besten schmeckt.

Ich kann euch nur dazu raten, euch Zeit für die erste Kartoffelsuppe zu nehmen und die einzelnen Zutaten in mundgerechte und bestenfalls kleine Stücke zu schneiden, das wirkt sich im Endeffekt positiv auf das Ergebnis eurer Kartoffelsuppe aus. Ihr solltet von Anfang an entscheiden, ob ihr lieber die sehmigen Kartoffeln oder die festkochende Variante bevorzugt.

Hier kommt es zu den gravierendsten Unterschieden in der Konsistenz. Demnach wird es bei einigen eine Brühe mit Einlagen, bei anderen ein ganzer Eintopf. Im Grunde genommen spielt es keine Rolle, welche dieser Variationen ihr auswählt. Hauptsache ihr trefft euren persönlichen Geschmack.


Warum die Kartoffel des Deutschen liebstes Gemüse ist?


Es ist die variationsreiche Zubereitung und der flexible und anpassungsfähige Geschmack der Kartoffel, der bei uns Deutschen hoch im Kurs steht. Darüber hinaus enthalten 100 g frisch geschälte Kartoffeln gerade einmal 70 kcal und sind dabei äußerst sättigend. Auf 14,8 g Kohlenhydrate kommen

0,1 g Fett und – 2 g Eiweiß sowie – 2,25 g Ballaststoffe,


die für einen äußerst lang anhaltenden sättigenden Effekt sorgen. Bei der Zubereitung gilt es, nicht nur dunkle und faule Stellen herauszuschneiden, sondern die Kartoffel auch von den grünen Stellen zu befreien. Hier ist das Pflanzengift Solanin enthalten, das bei Menschen bereits in geringer Dosis toxisch wirkt und zu Überreaktionen des Magens führt.


Der Newcomer in der Küche: Drilling Kartoffeln


Es ist der Verordnung über gesetzliche Handelsklassen für Speisekartoffeln zu verdanken, das sie unterschiedliche Bezeichnungen und Klassifizierungen aufweisen. Schlussendlich hat man die Kartoffeln nach Größe eingeordnet, sodass wir heute die langen Knollen mit 30 mm von den ovaleren Sorten mit 35 mm unterscheiden.

Besonders beliebt sind die Drillinge. Hier haben wir es mit länglichen und besonders kleinen ovalen Sorten zu tun. Die Drillinge lassen sich besonders fein und gleichmäßig garen. Zum großen Teils ist es nicht einmal notwendig, die Kartoffeln als Beilage zu schälen, wenn ihr sie ausführlich putzt. Für eine kurze Klassifizierung und Auswahl liefern wir unterschiedlichen Kochtypen und Kartoffeln:

Festkochende Sorten: für Folien Kartoffel, Pellkartoffeln und Salzkartoffel sowie Aufläufe und Kartoffeln

Vorwiegend festkochende Kartoffeln: Bratkartoffeln, Folienkartoffeln Salz Kartoffel, Pommes, Rösti, Aufläufe

Mehlig kochende Kartoffeln: Salzkartoffeln, Eintöpfe und Suppen, Kartoffelkuchen und Reibekuchen

Im Prinzip haben die sehmigen Sorten einen höheren Stärkegehalt, der sich ganz perfekt zu Suppen, aber auch zu Knödeln und Püree verarbeiten lässt. Beim Kochen passiert nichts weiter anderes, als dass die Kartoffel in ihrer Schale aufplatzen und sich sehr gut mit dem Flüssigkeiten verbinden.

Fazit

Na habt ihr Lust auf diesen Klassiker aus Großmutters Zeiten? Nehmen Sie sich etwas Zeit und greifen Sie vorwiegend zu den mehlig kochende Kartoffeln. Denn diese werden sich perfekt mit der Suppe verbinden. Gerade das Suppengemüse und Fleischereinlagen sowie eine herzhafte Brühe und ein wohl ausgewählter Ansatz bilden das Erfolgsgeheimnis für eine schmackhafte Suppe, die auch nach Tagen zur Hochform aufläuft.