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Nudeln mit mediteraner Tomatensosse

Penne con tomato mediterraneo
  • Portionen : 4
  • Vorbereitungszeit : 15m
  • Kochzeit : 30m
  • Fertig in : 50m
 
  • 300 g Penne
  • 1 Stk gelbe Paprika
  • 1 Stk kleine Zucchini
  • 6 Stk braune Champignons
  • 1 Stk rote Zwiebel
  • 1 Stk Knoblauchzehe
  • 9 Stk herzhafte Oliven
  • 4 Stk eingelegte getrocknete Tomaten
  • 2 Pck passierte Tomatensoße
  • Parmesankäse
  • Majoran
  • Oregano
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Nudeln mit einer mediteranen Tomatensosse. Ich habe dieses Gericht in einem italienischem Restaurant diverse Male genossen und wollte nun mal ausprobieren, in wieweit ich es geschmacklich ebenso lecker hinbekommen kann. Das Ergebnis hat mich doch tatsächlich überzeugt. 🙂

Zubereitung Nudeln mit mediteraner Tomatensosse

Gemüse schneiden
Nudeln kochen
Gemüse in der Pfanne anbraten
Tomatensoße würzen
Penne und Tomatensoße vermengen

Penne oder Pasta – was ist der Unterschied?

Im Prinzip ist die Penne eine Form der Pasta. Kennt Ihr vielleicht diese Nudelformen, die aussehen wie ein schiefer Zylinder? Sie eignen sich besonders gut für schnelle Nudelgerichte und Aufläufe. Reden wir von der Penne ist das eigentlich die Einzahl einer Nudel. Für mehrere Nudeln müssten wir Penna sagen. Wir finden die Ableitung im Lateinischen und können dies mit Feder oder Federkiel übersetzen. Ehrlich gesagt, muss ich etwas genauer hinsehen, um bei der Penne einen Federkiel zu erkennen.

Die zwei Formen der Penne

Grundsätzlich lassen sich zwei verschiedene Formen von Penne unterscheiden:

  1. Die Penne Lisce hat eine glatte Oberfläche und
  2. im direkten Vergleich hat die Penne Rigate eine geriffelte Oberfläche.

Der Größe nach lassen sich verschiedene Nudelformen unterscheiden. So ist bei äußerst großen Penna von den Pennoni die Rede.

Warum alle Pasta lieben?

Doch eines haben alle Nudelformen gemeinsam: Sie werden original italienisch „al dente“ zubereitet. Hinter diesem Begriff verbirgt sich die Bedeutung bissfest. Nicht jedem fällt die Zubereitung der perfekten Pasta auf Anhieb leicht. Doch ihr werdet mit der Zeit ein gewisses Fingerspitzengefühl dafür entwickeln. Warum sind Nudeln und Pasta eigentlich so beliebt? Ganz einfach: Kaum eine andere Beilage lässt sich so beliebig mit unterschiedlichen Rezepten variieren.

So zeigt die Penne immer wieder ein neues geschmackliches Gesicht, wie zum Beispiel in Verbindung mit Presto, als Arrabbiata oder Sugo. Das Besondere an diesen Nudeln? Sie besitzen einen Hohlraum und können besonders viel Soße aufnehmen. Das mag wohl ein Grund sein, warum wir Penne oftmals auch für einen Nudelsalat verwenden. Im Gegensatz zu den dünneren Makkaroni lassen Sie sich viel einfacher auf die Gabel oder den Löffel nehmen.

Rezepte und Variationsformen für die Penne

Penne Rigate kommen eigentlich aus dem norditalienischen Raum. Wir verdanken diese Nudelform heute der Kreativität und dem Einfallsreichtum der Neapolitaner. Schmal und schlank an den Enden abgeschrägt haben wir es mit einer besonders dynamischen Pasta-Sorte zu tun. Alternativ zu diesem Rezept könnt ihr diese Nudeln beliebig

Eine bodenständige Variante vermengt Penne mit Speck und Pilzen und verschiedenen Käsesorten. Ihr solltet Ihr euch ausprobieren, bei der Zubereitung von Nudelgerichten kann nur sehr wenig schief gehen.

Machen Nudeln wirklich dick?

Immer wieder muss ich lesen, dass Teigwaren und Nudeln zu den echten Dickmachern gehören. Doch vergleiche ich den Kaloriengehalt mit Reis, muss ich feststellen, dass wir den Nudeln Unrecht tun. Tatsächlich sind es zumeist die Sauce und die Beilage, die Penne zu einem Dickmacher werden lassen. Ich rate euch dazu, Nudeln mit besonders viel Gemüse zu kombinieren und im Hinblick auf das Fettige, Speck oder Butter sparsamer vorzugehen.

So kommen auf 100 g Eiernudeln gekocht gerade einmal auf 138 cal. Wohingegen 100 g rohe Hartweizennudeln auf 350 kcal kommen. Unser Körper speichert die Kohlenhydrate in Form von Glycogen in der Leber und in den Muskelzellen. So haben wir immer Energiereserven parat für spätere Aktivitäten. Kommt es zu einer Überversorgung oder nutzt ihr eure Energiereserven nicht aus, bleiben diese als Fettpölsterchen, denen wir über Diäten an den Kragen wollen.

Geheimwaffe Hartweizennudeln aus Vollkorn

Möchtet ihr auf soviel Kalorien wie möglich verzichten, empfehle ich euch alternativ Vollkornnudeln. Diese gibt es mittlerweile auch in allen erdenklichen Formen. Hier haben 100 g Vollkornnudeln lediglich 320 cal. Doch das wirklich Gute ist der hohe Ballaststoff-Gehalt, der den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen lässt, was sich in einem längeren Sättigungsgefühl bemerkbar macht.

Nudeln einfach und lecker zubereiten

Im Prinzip sollte keines der Gerichte länger als 30 Minuten in Anspruch nehmen. So können gerade eilige Köche und Anfänger aus dem Vollen schöpfen. Verwendet für die Zubereitung ausschließlich frische Lebensmittel am besten vom Wochenmarkt.

Testet noch vor dem Kochen, wann die Nudeln wirklich al dente sind und lasst sie auf keinen Fall im heißen Wasser liegen. Sie würden nachziehen und dann verkleben. Entgegen der altbewährten Vorstellungen, Nudeln mit Öl zu übergießen, solltet ihr darauf verzichten. Der Nudelteig würde danach die Sauce nicht mehr aufnehmen. Nur wenn ihr die Nudeln für später aufbewahren wollt, ist es hilfreich, diese in etwas Öl zu schwenken.