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Omas Käsekuchen ohne Boden

Omas Käsekuchen ohne Boden
  • Portionen : 4
  • Vorbereitungszeit : 15m
  • Kochzeit : 2:00 h
  • Fertig in : 2:20 h
 
  • 1 kg Quark
  • 300 g Zucker
  • 1 Pck Vanillezucke
  • 4 Pck Backpulver
  • 5 Stk Eier
  • 8 EL Grieß
  • 1 Stk Zitrone
  • 60 g frisch gemahlene Mandeln
  • 250 g Sanella
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Zubereitung:

Der Käsekuchen ist, wenn man dem Volksmund Glauben schenken darf, der dritt beliebteste Kuchen in Deutschland. Seien es Familienfeiern, als Dessert oder als Hauptbestandteil eines gemütlichen Kaffeekränzchens, der Käsekuchen ist von vielen Tischen nicht mehr wegzudenken. Es gibt ihn in den verschiedensten Geschmacksrichtungen, mit oder ohne Boden, mit Sahne oder Früchten. Der Kreativität sind auch hier keine Grenzen gesetzt. So beliebt dieser Kuchen auch ist, so unterschiedlich fallen letztendlich die Ergebnisse aus. Mal ist er zu süss, mal nicht saftig genug, die Kruste reißt oder er fällt beim Herausnehmen einfach in sich zusammen.

Nun darf ich Euch einen Käsekuchen präsentieren, wie ihn meine Oma schon seit Generationen gebacken hat. Die einfache Zubereitung ist letztendlich auch die Beste.

Dafür wird in eine große Schüssel 1 kg Quark gebeben und mit 300g Zucker, 1 Packung Vanillezucker, 3/4 Packung Backpulver, 5 Eiern, 8 EL Grieß, dem Saft einer Zitrone und 60 g frisch gemahlene Mandeln befüllt. Diese Mischung wird nun sehr lange mit einem Mixer gut miteinander verquirlt. Ich habe hier etwas weniger Zucker genommen, da mir dies beim ersten Versuch etwas zu süss gewesen ist.

Jetzt gibt man noch 250 g Sanella in einen Topf und erwärmt dies bis es flüssig geworden ist. Diese Flüssigkeit hebt man nun unter die gemixte Masse.

Den Ofen auf 160 Grad vorheizen. In eine gefettete runde Kuchenform wird jetzt die Masse gegossen und für ca. 60 Minuten bei Mittelhize langsam gebacken. In den letzten 10 Minuten wird die Hitze noch auf 180 Grad erhöht.

Den Kuchen danach nicht sofort herausnehmen, sondern für weitere 60 Minuten bei abgeschaltetem geschlossenem Ofen abkühlen lassen. Dies hat den Effekt, daß er eben nicht sofort in sich zusammenfällt. Es kann vorkommen, daß der Kuchen auf der einen Seite noch nicht so braun geworden ist, wie im hinteren Teil des Ofens. Einfach den noch blassen Teil nach hinten drehen. So wird rein optisch ein gleichmäßig brauner Rand gezaubert.

Das war es schon. Fertig ist ein Käsekuchen, der jeden Gaumen geschmacklich bereichern wird.

Fazit:

Mit diesem Rezpet konnte ich sogar die Bewunderung meines Obernörglers einheimsen. Er hat zudem darauf bestanden, diesen Käsekuchen für den Verkauf in der Schule zu einem guten Zweck , zu backen. Ich würde sagen: Test bestanden. 🙂

Guten Appetit.