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Schweinegulasch

Schweinegulasch
  • Portionen : 8
  • Vorbereitungszeit : 15m
  • Kochzeit : 2:00 h
  • Fertig in : 2:20 h
 
  • 15 kg Schweinegulasch
  • 2 Stk mittelgroße Zwiebeln
  • 2 Stk Knoblauchzehen
  • 17 l Wasser
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 EL edelsüsses Paprikapulver
  • 2 EL Öl
  • 1 EL Brühe
  • 1 Stk Becher Sahne
  • Salz/Pfeffer
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Die Zubereitung des Schweinegulaschs ist mit über 2 Stunden relativ langwierig. Dafür wird das Fleisch durch das langsame Kochen besonders zart gegart. Zudem ist das Rezept ideal für die ganze Familie, da es kaum jemandem nicht schmeckt.

Zubereitung eines schmackhaften Schweinegulasch

Fleisch vorbereiten
Gemüse vorbereiten
Fleischwürfel anbraten
Gemüse und Gewürze hinzufügen
Soße andicken

Was muss man über das Fleisch wissen?

Für das Gulasch sind verschiedene Stücke vom Schwein geeignet. Sehr saftig wird das Gericht, sofern dabei das Fleisch von der Schulter oder der Hüfte genommen wird. Teile aus den Rippen sind dagegen etwas grober, sorgen aber für mehr Geschmack.

Außerdem lohnt es sich, ein Produkt mit dem Bio-Siegel zu kaufen. Nur so ist sichergestellt, dass die Tiere auch tatsächlich unter würdigen Bedingungen gelebt haben und ausreichend viel Auslauf hatten. Darüber hinaus ist das Fleisch ebenso gesünder. Solche Schweine werden nämlich nicht mit Antibiotika vollgestopft und man läuft nicht etwa Gefahr, dass die Bakterien im Körper gegen das Medikament resistent werden.

Der Geschmack von Biofleisch ist übrigens ebenfalls besser. Dies liegt zum einen an der Fütterung. Hier wird auf eine Mästung verzichtet und außerdem leben sie länger, bevor sie geschlachtet werden, weswegen sich das Fleisch besser entwickeln kann. Auch sind die Tiere seltener Stress ausgesetzt, der andernfalls das Aroma verderben würde.

Ist Tomatenmark gut für den Körper?

Inzwischen gilt als erwiesen, dass Tomaten sehr gesund für den Körper sind. Dieser Effekt wird hauptsächlich vom enthaltenen Lycopin bedingt, das dem Organismus Antioxidantien liefert. Sie bekämpfen die freien Radikale und schützen so vor Krebs. Zudem geben sie den Zellen einen zusätzlichen Schutz und bewahren so die Haut vor Falten und Alterserscheinungen. Wie nun ein Forscher herausgefunden hat, sind diese Effekte bei Tomatenmark oder Ketchup noch stärker als bei normalen Tomaten.

Die Studie wurde an Ratten durchgeführt und zeigte, dass die Exemplare, die mit Tomatenmark gefüttert wurden, viel seltener Prostatakrebs entwickelten als die, denen man Tomaten oder überhaupt nichts verabreichte. Der Unterschied zwischen den Ratten mit Tomatenmark und denen ohne Futterzusatz beträgt sogar stolze 98 %.

Warum genau das Mark am besten wirkt, weiß man noch nicht genau. Allerdings ist man sich sicher, dass Tomaten dann am meisten zur Gesundheit beitragen, sofern sie erst zerkleinert, erhitzt und daraufhin getrocknet werden, um danach wieder mit Wasser verflüssigt zu werden.

Hat die Sahne all den Hass verdient?

Sahne, Butter und Co. sind schlecht. Sie machen dick, erhöhen das Risiko eines Schlaganfalls und Diabetes und schwächen zudem das Herz. Wenn das schon von offizieller Stelle, nämlich der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, mitgeteilt wird, fällt der Ruf der vermeintlichen Schädlinge gleich ins Unermessliche. Doch dass diese Erkenntnis wirklich sicher ist, ist eigentlich überhaupt nicht sicher.

Immerhin streiten sich die Experten über das Thema schon seit Jahren. Nun könnte eine Analyse von mehreren Studien den Gegenbeweis liefern. Dabei sicherten die Forscher nämlich Meta-Daten, die u.a. in Frage stellen, ob zu viele gesättigte Fettsäuren für Herzerkrankungen verantwortlich sind und ob sie das Leben verkürzen. Was viele verwundern wird, ist zudem der Zweifel an dem Zusammenhang zwischen einer Gewichtszunahme und Fett. Immerhin  setzt der Körper auch an, sofern er etwa einen Überschuss an Kohlenhydraten oder Proteinen zu sich nimmt.

Demnach ist Fett und damit auch Sahne oder Butter nicht grundsätzlich schlecht und sogar für den Körper nötig. Täglich soll die gesamte Menge der Kalorien etwa aus 30 % Fett bestehen. Übertreiben darf man es damit natürlich dennoch nicht, denn selbst wenn der Stoff nicht schneller dick macht als Kohlenhydrate, führt ein Überschuss trotzdem zu Übergewicht.

Welche Arten von Zwiebeln gibt es?

Größtenteils verwendet man hierzulande eine der folgenden Sorten. Sie unterscheiden sich in ihrem Geschmack und in ihrer Schärfe.

Rote Zwiebel:

Sie ist durch ihre violette Farbe gekennzeichnet und ebenfalls mild und süß im Aroma. Die roten Zwiebeln, die bei uns auf dem Teller landen, kommen übrigens meistens aus Italien.

Speisezwiebel:

Sie gilt als am meisten verwendete Art und wurde ursprünglich zuerst in Asien angebaut. Auch gehört sie zu dem Gemüse, das unter anderen in Deutschland am meisten Anbaufläche in Anspruch nimmt. Wie scharf sie genau ist, variiert in den einzelnen Exemplaren, je nachdem, wie viel ätherische Öle sie enthalten.

Frühlingszwiebel:

Alternativ wird sie auch als Lauchzwiebel bezeichnet und sieht aufgrund ihrer Wuchsform dieser Pflanze auch entsprechend ähnlich. Dennoch stammt sie eigentlich von der Speisezwiebel ab.

Gemüsezwiebel:

Diese Zwiebel wird besonders groß und wiegt teils ganze 200 Gramm. Die Aufzeichnungen geben als erstes Anbauland Spanien an. Der Geschmack der Gemüsezwiebel ist sehr mild und süß, weswegen sie auch gerne roh gegessen wird und etwa in Salaten Verwendung findet.

Schalotte:

Sie findet man hauptsächlich in Spitzenküchen, wo man sie aufgrund des milden Geschmacks als Grundlage für zahlreiche Saucen gebraucht.  

Wie gesund ist Pfeffer?

Einst hielt man den Pfeffer für ein magisches Elixier, das den Konsumenten übermenschliche Kräfte verleihen konnte. Dieser Aberglaube wurde wohl deswegen erst spät widerlegt, da kaum jemand in den Genuss des Gewürzes kam. Schließlich war es lange Zeit enorm teuer und teils nicht mal der reiche Adel in der Lage, diesen Preis aufzubringen.

Eigentlich schade! Denn wie man heute weiß, bewirkt das im Pfeffer enthaltene Piperin u.a., dass der Körper mehr Endorphine ausschüttet und Schmerzen der Muskeln wenige intensiv wahrgenommen werden. Damit wäre das Gewürz für das harte Leben im Mittelalter ideal gewesen.

Wissenswertes zum Pfeffer
Pfeffer hilft daneben auch gegen Bronchitis, Erkältungen und Halsschmerzen und senkt darüber hinaus sogar Fieber.

Er wirkt sich außerdem noch positiv auf die Verdauung aus und kurbelt die Verbrennung von Fetten an. Gerade in der dritten Welt nimmt das Gewürz eine wichtige Rolle ein. Schließlich hilft es gegen die dort verbreiteten besonders gefährlichen Bakterien und lindert zusätzlich den Effekt von Insektengiften.

Übrigens werden sowohl der grüne als auch der rote und der weiße Pfeffer von der gleichen Pflanze gewonnen. Allein ihre Verarbeitungsweise unterscheidet sich. So wird die schwarze Variante getrocknet, die rote in Salz eingelegt und die grüne vor der Reife geerntet.

Fazit:

Im Vergleich zu anderen Gulasches ist diese Variante relativ leicht zuzubereiten und erfordert keine übermenschlichen Fertigkeiten. Zudem ist das Gericht auch besonders gut dafür geeignet, für größere Gruppen zu kochen und kann daher auch an Feierlichkeiten die gesamte Familie verköstigen oder zu Partys gereicht werden.