Rezept suchen

Selbstgemachte Fischstäbchen in einer Zitrone Senf Marinade

Fischstäbchen
  • Portionen : 4
  • Vorbereitungszeit : 40m
  • Kochzeit : 15m
  • Fertig in : 60m
 
  • 400 g Fischfilet
  • 150 g Mehl
  • 1 Stk Ei
  • 200 g Semmelbrösel
  • 2 EL Milch
  • 1 Tl Dijonsenf
  • 3 EL Butter
  • 2 TL Zitronensaft
  • Salz/Pfeffer
Berechne die Mengen für Portion(en)

Jeder kennt sie, jeder liebt sie: Die Fischstäbchen. Ihr Geschmack ist sogar so gut, dass man dafür Grenzen überschreitet. Schließlich munden sie oft sogar denjenigen, die eigentlich gar keinen Fisch mögen. Aber wusstet Ihr auch, dass man sie ganz leicht selbst zubereiten kann? Hier erfahrt Ihr, wie das geht.

Zubereitung der Fischstäbchen

Fischfilet vorbereiten und marinieren
Panade vorbereiten
Fischfilets panieren und braten
Welche Beilage passt dazu?

Worauf muss bei der Zubereitung geachtet werden?

Fischstäbchen werden meist aus Seelachs, hergestellt. Das liegt vor allem daran, dass hier die Gräten leicht zu entfernen sind. Verwenden können Sie darüber hinaus jedoch auch:

– Alaska-Seelachs

– Pagasius

– Kabeljau

– Seehecht

Wichtig ist dabei vor allem, dass Sie praktisch grätenfreie Filets kaufen. Sollten dann noch welche übrig sein, entfernen Sie sie einfach mit einer Zange.

Die Fischstäbchen dürfen Sie theoretisch auch im Backofen zubereiten. So sparen Sie zwar Kalorien, da sie eben nicht im Fett angebraten werden, doch sind sie dann nicht so knusprig und von der Konsistenz her eher labbrig.

Wie lange müssen Fischstäbchen braten?

Wie lange Sie in der Pfanne brutzeln müssen, hängt von der Dicke ab. Normalerweise dauert das zwischen 3 – 5 Minuten. Am besten braten Sie sie, bis die Panade goldbraun ist.

Bei der Beilage dürfen Sie kreativ sein. Zu den Fischstäbchen passen nämlich zahlreiche Gerichte. Einige davon sind: Kartoffeln, Kartoffelbrei, Gemüse oder Paprikareis. Oder wie wäre es mit Fish and Chips (Pommes), dem Klassiker der englischen Küche?

Die Fischbriketts sind übrigens besonders bei Kindern beliebt und eine einfache Möglichkeit, die Kleinen glücklich zu machen. Dennoch sind sie ein vollwertiges und eigentlich gesundes Gericht, da Fisch zahlreiche gesunde Inhaltsstoffe enthält.

Warum ist Fisch so gesund?

Längst gilt es als erwiesen: Die Nationen, die viel Fisch verzehren, haben eine höhere Lebenserwartung – man denke nur an Japan, Griechenland oder Korea. Das liegt vor allem an den enthaltenen Omega-3-Fettsäuren. Sie sind für viele Funktionen im menschlichen Körper wichtig, können jedoch nur über wenige Lebensmittel aufgenommen werden. Diese Fettsäuren wirken beispielsweise entzündungshemmend und lindern so Beschwerden an den Gelenken.

Darüber hinaus haben sie einen Effekt auf die Sehkraft und das Gehirn. Bei Letzterem sorgt die Docosahexaensäure für bessere Denkleistungen. Zudem liefert die Omega-3-Fettsäure Bausteine, aus denen der Körper neue Gehirnzellen herstellen kann. Und sogar bei psychischen Krankheiten soll der Wunderstoff helfen. So verabreichte man ihn Depressiven, deren Verfassung sich dadurch deutlich besserte. Gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt die Fettsäure darüber hinaus ebenfalls. Einer Studie zufolge sank das Risiko eines Herzinfarktes sogar um 30 bis 50 Prozent, sofern die Probanden regelmäßig Omega-3-Fettsäure zu sich nahmen.

Auch beeinflusst der Stoff die DNA. Je älter man wird, desto anfälliger ist sie nämlich und es werden dann Zellen gebildet, die eigentlich schädlich sind. Daraus resultieren zahlreiche Krankheiten wie Krebs oder Demenz. Der Konsum der Fettsäure verlangsamt diesen Alterungsprozess jedoch deutlich.

Sind Eier gesund?

Über Eier ist man geteilter Meinung. Die einen halten sie für Dickmacher, während andere ihnen heilende Kräfte zuschreiben. Doch was ist die Wahrheit?

Zunächst steckt in einem Ei alles, was ein Küken als Nahrung benötigt. Daher sind sie auch mit zahlreichen gesunden und wichtigen Stoffen gefüllt. Beispielsweise bestehen sie zu einem großen Anteil aus Eiweiß, das für den menschlichen Körper überlebenswichtig ist. Es ist u.a. für folgende Funktionen essentiell:

– Herstellung von Zellen in Muskeln, Knochen, Haut etc.

– Produktion von Kollagen

– Sauerstofftransport

– Abbau von Fetten

Außerdem befindet sich in Eiern Vitamin B2, das den Organismus dabei unterstützt, aus Lebensmitteln Energie zu gewinnen. Es steht übrigens auch im Verdacht, gegen Migräne zu wirken.

Daneben enthalten Eier Vitamin A. Es ist vor allem fürs Sehen nötig, hat aber auch einen Effekt auf die Haut und die Schleimhaut. Hier stimuliert es das Wachstum der Zellen. Zudem greift es sogar direkt in die DNA ein und repariert so beschädigtes Gewebe. Und da das Vitamin auch bei der Bildung von Knochen eine Rolle spielt, ist es gerade für Kinder wichtig. Erhalten sie zu wenig davon, kann sich ihr Skelett nicht richtig entwickeln.

Wie macht man Semmelbrösel selber?

Bei den Semmelbröseln ist man leicht versucht, sie fertig zu kaufen. Doch macht selber herstellen eben mehr Spaß. Probieren Sie es doch einfach mal aus, Ihre Großmutter wäre sicher stolz auf Sie!

Für ca. 250 Gramm benötigen Sie 5 bis 6 alte Brötchen. Die schneiden Sie in mehrere Stücke und würfeln diese dann. Um die Würfel schön fest werden zu lassen, haben Sie zwei Möglichkeiten.

Entweder lassen Sie sie für 8 – 10 Tage trocknen oder Sie backen sie. Dafür heizen Sie den Ofen auf 50 – 60° vor und legen die Würfel hinein. Bis sie komplett getrocknet sind, kann es etwas länger dauern. Schauen Sie einfach alle halbe Stunde einmal nach, ob sie bereits durch sind. Das erkennen Sie übrigens, indem Sie das Brötchen mit den Fingern zermahlen. Wenn es trocken ist, ist es fertig. Geben Sie die Würfel nun in einen Gefrierbeutel und klopfen Sie den Inhalt mit einem Küchenhammer klein, bis die Konsistenz nur noch eine feine Masse ist. Übrigens schmeckt diese Variante größtenteils besser als die fertig gekauften Semmelbrösel.

Was ist eigentlich Dijon-Senf?

Der Senf ist nach der französischen Stadt Dijon benannt. Das kommt nicht von ungefähr. Immerhin war der Ort im Mittelalter europaweit der wichtigste Hersteller von Senf. Das Rezept ist kein geschützter Markenname, kann theoretisch also alles Mögliche enthalten. Meistens besteht es aber aus denselben Zutaten. Man verwendet etwa Schwarzen oder Braunen Senf und gibt eigentlich keinen Essig hinzu. Das Original würzt man dagegen mit Verjus, dem Saft von unreifen Trauben.

In der französischen Küche ist der Senf Bestandteil vieler Gerichte. Er wird außerdem in Dressings oder Soßen integriert.Beliebt ist der Dijon-Senf, weil er gleichzeitig mild ist, dennoch aber ein sehr würziges und scharfes Aroma hat.Übrigens müssen Sie für einen guten Dijon-Senf nicht unbedingt französische Produkte kaufen. Deutsche stehen ihnen inzwischen in nichts mehr nach.

Fazit:

Fischstäbchen selbst zuzubereiten, ist mit nur wenig Aufwand verbunden. Daher lohnt sich das auch, anstatt die Briketts schon fertig zu kaufen. Zumal man so auch mehr Kontrolle über die Zutaten hat und beispielsweise mit einem besonders guten Filet auch einen viel besseren Geschmack erhält.