Sauerkraut: Lecker, säuerlich-frisch und richtig gesund

Vor allem im Winter ist Sauerkraut eine perfekte Ergänzung zu zahlreichen Gerichten. Nicht nur, dass seine säuerliche Note toll zu deftigen Fleischgerichten passt: Vollgepackt mit gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen sollte es eigentlich viel häufiger auf den Tisch kommen.

Was ist Sauerkraut

Die Grundzutaten für Sauerkraut sind schnell aufgezählt, denn es handelt sich im Prinzip einfach um gehobelten und gewürzten Weißkohl. Zusätzlich zu Kohl und Salz benötigt man außerdem Wacholderblätter, Kümmel und frische Weinblätter. Sein säuerliches Aroma enthält das Sauerkraut durch natürliche Milchsäuregärung. Wollt ihr Sauerkraut selber herstellen, benötigt ihr also nicht nur die aufgezählten Zutaten, sondern zusätzlich einen Sauerkrautstampfer und einen druckfesten Gärbehälter. Diesen könnt ihr online oder im Fachgeschäft unter der Bezeichnung „Sauerkrauttopf“ finden

Frisches Sauerkraut aus dem Supermarkt – ?

Natürlich schmeckt das eigene Kraut am besten, aber das fertige Kraut aus dem Supermarkt ist ebenfalls lecker – und ohne großen Aufwand immer verfügbar. Ob ihr euch dort für das Kraut aus der Dose oder aus dem Schlauchbeutel entscheidet, macht qualitativ keinen allzu großen Unterschied. Manchmal ist das Sauerkraut aus dem Schlauchbeutel allerdings frischer.

Welche Vitamine enthält Sauerkraut??

Was drin ist: Von probiotischen Joghurts habt ihr schon öfter gehört. Wusstet ihr aber, dass auch Sauerkraut eine probiotische Wirkung hat? Verantwortlich dafür ist die Milchsäure, die beim Gärungsprozess entsteht, wenn Mikroorganismen den Zucker des Weißkohls verarbeiten. Wichtig ist dabei allerdings, dass ihr das Sauerkraut roh esst. Behaltet aber eine ausreichende Menge für dieses Leberkäsebrot übrig!

Übrigens enthält das Kraut viele B-Vitamine, unter anderem das so wichtige Vitamin B12. Vor allem für Vegetarier und Veganer ist es daher eine wichtige Quelle für dieses Vitamin, da es sonst vor allem in tierischen Produkten vorkommt. Und wer würde eine gute Mahlzeit nicht den teuren Vitaminpillen vorziehen?

[su_box title=“Eine leckere Alternative zum Sauerkraut“ box_color=“#67ab23″]Bayrisches Kraut! Wenn ihr zwar Weißkohlfans seid, jedoch keine Freude an sauren Speisen habt, könnt ihr dieses Rezept auch etwas abwandeln. Bayrisches Kraut (oft auch einfach Bayrisch Kraut) wird ebenfalls aus Kohl hergestellt und ist optisch durchaus mit Sauerkraut zu vergleichen. Allerdings muss hier nichts gären, sondern kommt gleich nach dem Schneiden in den Topf.

Mit Schmalz, Speck, Zwiebeln, Fleischbrühe, Pfeffer, Kümmel, Salz und etwas Zucker gelingt euch in kürzester Zeit ein Kraut, dass zwar nicht sauer, aber richtig deftig ist. Im Prinzip müsst ihr nur etwas Schmalz in einen Topf geben und erhitzen. Anschließend kommen die Speckwürfel und Zwiebeln dazu, bevor ihr etwas Zucker zum Karamellisieren dazugebt. Nun kommt der fein geschnittene Kohl hinzu. Sobald er etwas weich geworden ist, gießt ihr etwas Fleischbrühe an (ca. einen halben Liter pro Kilogramm Kohl) und schmeckt alles mit den Gewürzen ab. Das gelingt eigentlich immer – und ihr habt damit eine tolle Alternative, die ebenfalls toll zum Leberkäse schmeckt.


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Von: Peter Seher
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