Senf: Ein tolles, vielseitiges Gewürz

Über viele Jahrhunderte kannte man in Europa nur den Senf und den Meerrettich als schärfende Gewürze. Dass Senf aber nicht nur für den scharfen Pep im Essen sorgt, sondern gleichzeitig mit seinem tollen Aroma punkten kann, hat ihm in dieser Zeit sicher nicht geschadet. Heute könnt ihr im Handel so viele Senfsorten finden wie noch nie, wobei es sich meist um eine tafelfertige Paste handelt. Der Supermarkt hat zwar auch Senfkörner im Angebot. Hier möchte ich mich aber auf fertig zubereitete Senfsorten beschränken und euch einige davon vorstellen.

Mittelscharfer Senf:

Deutschlands Lieblingssenf ist in jedem Supermarkt erhältlich und fehlt wahrscheinlich in kaum einem Kühlschrank. Für sein Aroma sind vor allem die braunen und weißen Senfsaaten verantwortlich. Zusammen mit anderen Zutaten entsteht so ein Senf, auf dessen Schärfe und Aroma sich fast alle einigen können. Daher passt er toll zu Bockwurst oder gegrilltem Fleisch, kann aber auch zur Verfeinerung von Soßen dienen.

Scharfer Senf:

Hier ist der Name Programm – abgesehen von seiner Schärfe unterscheidet er sich aber nur unwesentlich von der mittelscharfen Variante.

Süßer Senf:

Dieser Senf ist besonders in Bayern beliebt und wird im Volksmund manchmal auch als Weißwurstsenf oder Münchner Senf bezeichnet. Die Senfkörner werden für diese Sorte teils geröstet und grob gemahlen. Charakteristisch ist aber der süße Geschmack, der durch Zugabe von Zucker, Süßstoff oder Honig entsteht. Für Freunde bayrischer Schmankerln ist er ein (fast) unverzichtbarer Begleiter von Weißwürsten oder Leberkäse.

Dijon-Senf:

Dieser Send wird traditionell aus schwarzen oder braunen Senfkörnern hergestellt. Auch die fein zerkleinerten Schalen verbleiben im fertigen Senf. Sein besonders volles Aroma ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass die Senfsaaten nicht im Vorfeld entölt werden.

 


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Von: Peter Seher
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