Tricks aus der Küche für eine gelungene Kartoffelsuppe

 Welche Kartoffeln für die Kartoffelsuppe?

Wer es besonders bequem haben will, kauf einfach größere Kartoffeln. Ihr solltet unbedingt darauf achten, mehlig kochende Kartoffeln zu verwenden. So gelingt die perfekte Suppe. Gebt euch beim Schälen und Putzen der Erdäpfel Mühe, eure Suppe wird umso besser schmecken.

Für die extravagante Note sorgen Chili und Thymian. Doch solltet ihr mit dem Würzen bei jeder Suppe vorsichtig vorgehen und zum Ende hin immer wieder abschmecken.

So einfach Zwiebeln ohne Tränen schneiden?

Auch hier richte ich mich an die bequemen Köche. Mit einem scharfen Messer solltet ihr die Zwiebeln sorgfältig abschälen. Habt ihr Angst vor reichlich Tränen? Verwendet am besten ein Holzbrett, das vorher nicht mit soviel Wasser bedeckt wurde. Denn in diesem Fall wird das Holz die tränenreiche Konsistenz der Zwiebel aufnehmen. Die bequemste Alternative ist ein Würfler. Ich meine alle Geräte, in die ihr die Zwiebeln einlegt, einen Hebel nach unten zieht und schon entstehen gleichgroße Stücke. Nicht jeder ist der geborene Chefkoch und kann dennoch mit diesen Würfelgeräten gleichmäßige Stücke zaubern, die durchgängig garen. Aber hey…Tränen klären manchmal auch den Blick für Neues 🙂

So gelingt der perfekte Suppenansatz

Das Suppen-Geheimnis für den perfekten Ansatz: Wenn ihr auf dem Wochenmarkt seid oder durch den Supermarkt der Gemüseabteilung schlendert werdet ihr bestimmt Gemüse entdecken, an dem Suppengemüse steht. Das sollte ihr auf jeden Fall mit nachhause nehmen. Zerkleinert das gesamte Suppengemüse und gebt es gemeinsam in einen Topf.

Mit Fleischknochen Suppenansatz kochen, so geht’s

Für mich ist es immer wichtig, ökonomisch und vollwertig zu kochen und dabei die Zutaten aus vorhergehenden Rezepten nicht zu verschwenden. So könnt ihr zum Beispiel gerade aus Rinderknochen einen wundervollen Soßenansatz zaubern. Ihr solltet die Knochen gemeinsam mit

  • dem Suppengrün,
  • den Gewürzen,
  • einem Lorbeerblatt und
  • Gemüsebrühe kräftig aufkochen lassen.

Daraus entstehen garantiert ein unwiderstehlicher Geschmack und eine herzhafte Kartoffelsuppe. Ob ihr mit Knochen, Speck oder Fleisch oder vegetarisch einen Suppenansatz kocht, die Röstaromen spielen eine entscheidende Rolle, denn sie geben den Geschmack an die gesamte Suppe ab.

Tricks aus der Küche für eine gelungene Kartoffelsuppe

Auch das Suppengemüse sollte erst einmal ohne Brühe zum Ansatz gegeben werden, bevor dann schlussendlich die Gemüsebrühe dazukommt. Der Rest der Suppe wird mit Wasser aufgegossen. Hier gilt es, Fingerspitzengefühl zu beweisen. Schlussendlich ist es eurem Geschmack überlassen, ob ihr eine klare oder cremige Konsistenz oder den altdeutschen Klassiker mit ganzen Kartoffeln bevorzugt. Bedenkt bitte, dass ihr zum Pürieren der Suppe einen Pürierstab benötigt.

Umso länger diese kocht, je intensiver und vollwertiger entwickelt sich der Geschmack. Stellt die Suppe auf jeden Fall auf kleinste Stufe, sodass sie weder ansetzen, noch anbrennen kann.

Frische Kräuter für ein herrliches Aroma: Ich empfehle euch, mit frischen Gartenkräutern zu arbeiten. Selbst in der kalten Jahreszeit könnt ihr Kräuter in der Küche auf dem Fensterbrett anpflanzen und habt die reichhaltige Küche aus dem Garten zur Verfügung. Gebt die frischen Kräuter erst kurz vor dem Servieren zu eurer Kartoffelsuppe.

Deutschland – das Land der Wurst-Esser

Die klassische und beliebte herzhafte Einlage zu jeder Kartoffelsuppe bleiben Würstchen. Tatsächlich lieben wir Deutschen die Wurst, denn eine Statistik hat herausgefunden, dass durchschnittlich jeder Einwohner 30 kg Wurst im Jahr verbraucht. Doch nicht die klassische Bockwurst liegt auf Platz eins, sondern die Salami. Hier kommt jeder Deutsche auf einen Pro-Kopf-Verzehr von 2,5 kg.

Mittlerweile lassen sich ca. 1.500 unterschiedliche Wurstsorten unterscheiden. Ich für meinen Teil gehe am liebsten zum Metzger meines Vertrauens. Hier kann ich auf Top-Qualität und eine professionelle Beratung hoffen. Gerade in den kleinen Metzgereien, in eurer Umgebung fördert ihr nicht nur eure Region, sondern auch eine faire und durchdachte Haltung der Tiere.

Chefköche verraten: Was steckt in der Wurst?

Erschreckenderweise gibt es keine festgelegten Gesetze, was eigentlich in die Wurst hinein darf. Umso wichtiger, dass ihr einen Blick auf die Inhaltsstoffe werft. Im Grunde genommen setzt sich jede Wurst aus zerkleinertem Fleisch und dem dazugehörigen Fettgewebe zusammen. Je nach Sorten-Vielfalt und Geschmack kommen Innereien hinzu.

Fleisch versus Wurst – der Unterschied!

[su_note class=“text-block“]Auch wenn es eigentlich klar sein dürfte, handelt es sich bei der Wurst im Gegensatz zum Fleisch, wie dem Schinken, um produzierte und verarbeitete Ware. So lassen sich auch in diesem Zusammenhang unterschiedliche Wurstwaren in der Zubereitung unterscheiden. Ich nutze die Gelegenheit und stelle euch die wichtigsten Sorten näher vor, sodass ihr fortan gewissenhafter an der Fleischtheke vorgeht:

Rohwurst: Hier steckt einzig und allein ungekochtes Fleisch drin. Es wird vorab vom Hersteller gehäckselt, mit Speck angereichert und gewürzt, bevor es dann in einen natürlichen oder in einen Kunstdarm hineingepresst wird. Diese Rohwürste reifen über mehrere Wochen in südeuropäischen Gefilden und werden zum Teil sogar getrocknet. So gehört die Salami zu einer der beliebtesten Rohwürste weltweit.

Brühwurst: Wasser, rohes Fleisch und Speck werden gehäckselt und gemeinsam bei ca. 80 °C gebrüht. So entsteht eine Wurst, die schnittfest ist. Bevor eine Brühwurst erhitzt wird, wandert sie wieder in einen Naturdarm oder in einen Kunstdarm. Nur einige Sorten erhitzen die Hersteller ohne Darm. Zu den beliebtesten Brühwürsten gehören Bierschinken und Wiener Würstchen, die häufig auch den Weg in unsere Kartoffelsuppe finden.

Kochwurst: Hier verarbeiten die Hersteller in den meisten Fällen vorgekochtes Fleisch, wie zum Beispiel Blut, Schwarten oder Innereien. Die Kochwurst wird entweder im Darm, in einer Verpackung oder in ein Glas abgefüllt. Der Klassiker in diesem Bereich ist die Leberwurst.[/su_note]

Woran hochwertige Würste erkennen?

Beim Kauf müsst ihr ein feines Näschen beweisen. Schließlich darf nahezu jeder Hersteller Feinkost, Gourmet oder 1A Qualität auf die Verpackung drucken. So werden die Bio Würste genauso hergestellt wie die standardisierten Produkte. Einzig und allein die Erzeugnisse und die Fleischwaren, die dafür benutzt werden, stammen aus ökologischer Erzeugung. Entscheidet ihr euch für Wurstwaren aus Bio Landhaltung verzichten die Hersteller sogar auf Phosphate und chemische Zusätze. Es ist wirklich manchmal erschreckend zu sehen, was alles in den Würsten landet und was wir täglich konsumieren.

Wie gesund sind Würste?

Die Wurstwaren liefern uns jede Menge unterschiedlicher Nährstoffe. Hier eine kleine Auswahl der Komponenten:

  • Vitamine,
  • Zink und
  • Eisen,
  • Eiweiß, aber auch
  • Fett,
  • Phosphat und
  • Pökelsalz.

Vielleicht ist das ein Grund, warum die Deutsche Gesellschaft für Ernährung zu einer maximalen Ration von 600 g Wurst und Fleisch in der Woche rät. Serviert ihr zur Kartoffelsuppe eine frische Bockwurst, solltet ihr auf dem Brot vielleicht einen fettärmeren Schinken wählen. Teilt euch Wurst und Fleisch über die Woche ein, um die eigenen Rationen nicht zu sehr zu strapazieren.

Fazit – Was macht die Kartoffelsuppe zum Familien-Liebling?

Der herzhafte Klassiker der Kartoffelsuppe mit Würstchen gehört in jede Küche und Familie. Nehmt euch etwas Zeit mit der Zubereitung und macht einen klassischen Suppenansatz. Dann wird der Geschmack schnell viele Fans in der Familie finden.

Ich würde gleich eine größere Portion der Suppe zubereiten und diese portioniert einkochen oder einfrieren. Wenn es einmal etwas schneller gehen soll und der große Hunger anklopft, habt ihr direkt eine frisch zubereitete Wurstsuppe zur Hand. Diese wird euch um Längen besser schmecken, als die günstigen Alternativen aus der Dose.

Immer wieder lecker. Die Kartoffelsuppe klassisch schnell und einfach zubereitet. Unsere kleinen Mäkelfritzen wollten sogar einen Nachschlag. Bereitet am besten die Mahlzeiten regelmäßig mit euren Kindern zu. Wissenschaftliche Studien und Umfragen haben ergeben, dass Kinder, die gemeinsam mit ihren Eltern ein Rezept in die Tat umsetzen, im Anschluss weniger mäkeln.

Ihr solltet wöchentlich die Suppe in den Speiseplan integrieren. So werdet ihr garantiert keinen Suppenkasper am Tisch sitzen haben und spart auch erhebliches Budget für die Familienkasse und den nächsten Ausflug gemeinsam mit den Kleinen. Na, habt ihr jetzt Lust auf diese Kartoffelsuppe mit Brötchen bekommen? Ich freue mich auf eure Kommentare und Fragen.


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Von: Peter Seher
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