Vertreibt Basilikum Dämonen?

Nichts lieben die italienischen Köche mehr als ihr Basilikum. Sie würzen damit zahlreiche Gerichte wie Pasta, Pizza oder Aufläufe. Und es waren auch sie, die den Rest der Welt zu der Pflanze bekehrten. Ihren Ursprung hat sie jedoch im alten Ägypten, wo man sie verwendete, um Dämonen und böse Geister zu vertreiben. Geblieben ist von diesen Superkräften nichts. Doch schreibt man dem Basilikum auch heute noch viele Wunderwirkungen zu. Er enthält beispielsweise reichlich Kalzium, das den Zähnen und Knochen zugute kommt. Zudem befinden sich in der Pflanze große Mengen an Vitamin K, das den Stoffwechsel der Knochen verbessert und für ein gesundes Herz-Kreislaufsystem sorgt, indem es die Arterien frei spült und so Ablagerungen reduziert.

Für die Atmung ist das Basilikum ebenfalls gut. Immerhin lösen die ätherischen Öle Schleim und bekämpfen Bakterien. So lindern die Blätter bei Heuschnupfen oder Asthma die Beschwerden und führen zu einer besseren Lungenfunktion.

Und gerade bei multiresistenten Bakterien, gegen die Antibiotika scheitern, kann die Pflanze Abhilfe schaffen.

Entzündungen hemmt sie übrigens ebenfalls. Dies sogar bei chronischen Krankheiten wie beispielsweise Multiple Sklerose, Rheuma oder Diabetes.

Weitere Beschwerden, die das Basilikum abschwächt, sind Depressionen-Migräne-Hautkrankheiten-Gelenkschmerzen.

Frisch schmeckt meist am besten. Das gilt auch für Basilikum. Wenn Sie die Pflanze daher selbst anbauen möchten, verraten wir Ihnen hier, wie das geht:

Die Aussaat: Bei den Samen handelt es sich um Lichtkeimer. Sie müssen daher lose oben in der Erde liegen, ohne von ihr bedeckt zu sein. Die idealen Temperaturen betragen dabei ca. 18 – 22°. 16° sollten unter keinen Umständen unterschritten werden. Auch muss die Erde ständig feucht sein.

Die Aufzucht: Besonders gut wächst die Pflanze, sofern Sie sie düngen. Hierfür können Sie auch Kompost verwenden. Was Sie dagegen überhaupt nicht gut verträgt, sind feuchte Blätter. Beim Gießen sollten Sie daher aufpassen, dass das Wasser lediglich auf die Erde tropft

Die Ernte: Ernten lässt sich Basilikum mehrmals im Monat. Dafür schneiden Sie einfach ein paar der Blätter ab. Zu viele dürfen das allerdings nicht sein, da die Pflanze sonst Gefahr läuft, einzugehen. Am besten pflücken Sie nur, was Sie sofort verbrauchen, da das Gewürz nicht lange haltbar ist und schnell nach nichts mehr schmeckt. Übrigens: Waschen Sie die Blätter nicht! Sie verlieren dann nämlich an Aroma.


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Von: Peter Seher
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