Köstlicher-Salat

Vier Köstlichkeiten: Das sind die beliebtesten Salatsorten

Auf dem Wochenmarkt sowie im Obst- und Gemüseregal des Supermarktes findet man zu jeder Jahreszeit unzählige Salatsorten. Und mit Sicherheit hat jede davon gesundheitliche wie geschmackliche Aspekte, die Kauf und Zubereitung lohnenswert machen. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich aber eine klare „Top Vier“ der Salate, die am liebsten und häufigsten gegessen werden.

Eisbergsalat: der vielseitige Alleskönner

Der Eisbergsalat ist eine spezielle Züchtung, die aus dem Kopfsalat entwickelt wurde. Ursprünglich stammt er aus den USA, wird aber längst auch in Europa angebaut. Sein Name ist angeblich entstanden, weil die geernteten Köpfe auf langen Transportwegen durch große Mengen Eis gekühlt werden mussten. Dies verwundert allerdings schon ein wenig, denn der knackige, herzhafte Salat bleibt sogar noch frisch, wenn anderes Grünzeug längst schlappgemacht hat. Ob bei der Sommerparty oder am Silvesterbuffet: Der Eisbergsalat ist auch nach Stunden noch knackig.

Im Vergleich zu anderen Salatsorten ist der Eisbergsalat eine vergleichsweise nährstoffarme Angelegenheit, auch wenn er etwas mehr Vitamin C enthält als Kopfsalat. Allerdings wird Eisbergsalat ja nur sehr selten solo gegessen, sondern ist quasi das Bindeglied zwischen verschiedenen anderen Zutaten. Durch seine knackige Konsistenz sorgt er dafür, dass man auch beim Salat gerne zugreift.

Übrigens ist Eisbergsalat nicht nur als klassischer Salat beliebt, sondern auch in ganz anderen Bereichen. Bei selbstgemachten Burgern etwa ist er ein fester Bestandteil, außerdem geben seine Blätter einer Scheibe Brot beziehungsweise einem Brötchen mit Wurst oder Käse eine ganz eigene Note. Und sogar beim Fingerfood findet man Eisbergsalat, denn seine großen, knackigen Blätter stellen wunderbare Snackschälchen dar.

Kopfsalat: Der Klassiker

Vor Jahrzehnten war „Salat“ ein klares Synonym für „Kopfsalat“. Eine Frage nach der Salatsorte erübrigte sich, weil Uroma eben immer Kopfsalat genommen hat. Inzwischen muss er mit zahlreichen anderen Salatsorten konkurrieren und hat es deshalb manchmal etwas schwer. Vor allem der bereits beschriebene Eisbergsalat hat ihn längst von seiner Spitzenposition verdrängt. Feinschmecker weisen aber auf die Unterschiede im Aroma dieser beiden Salatsorten hin. Auch wenn weder Eisberg- noch Kopfsalat einen besonders starken Eigengeschmack aufweisen, so wird dem Kopfsalat doch insgesamt das stärkere Aroma zugesprochen. Außerdem ist Kopfsalat relativ knackig, sehr kalorienarm und hat einen vergleichsweise hohen Anteil an Vitamin A zu bieten.

Feldsalat: Der etwas andere Salat

Feldsalat ist in Deutschland weiterverbreitet, als man im ersten Moment denken würde. Doch für wohl keinen anderen Salat gibt es derart viele regionale Namen wie für den Feldsalat. Ackersalat, Mäuseöhrchensalat, Nüsschen, Rapunzel, Schafsmäuler oder Vogerlsalat sind nur einige von zahllosen Namen, die man diesem Salat im deutschen Sprachraum gegeben hat. Und es liegt auf der Hand: Was so vielfältig benannt wird, wird auch dementsprechend gerne gegessen. Zubereitungsmethoden gibt es ebenfalls in großer Vielfalt. Beliebt ist der Feldsalat, der bei uns übrigens als ein klassisches Wintergemüse gilt, zum Beispiel in leicht süßlicher Form, etwa mit Apfelstücken oder Granatapfelkernen. Dazu passen dann auch leicht angeröstete Walnusskerne. In die pikante Küche ist der Feldsalat aber auch längst eingezogen. Wenn er von Würfeln aus geröstetem Speck begleitet wird, sind auch bekennende Grünzeugverächter absolut begeistert. Und das ist auch gut so, denn Feldsalat hat nicht nur Geschmack, sondern auch viele positive Inhaltsstoffe zu bieten. Beispielsweise ist er ein hervorragender Lieferant für Eisen, Carotin und Vitamin C.

Rucola: Erst als Italiener wird er geliebt

Während Rucola nicht nur im Wortsinne in aller Munde ist, erinnert sich kaum jemand mehr an seinen ursprünglichen, deutschen Namen. Als „Rauke“ kennt man ihn hierzulande bereits seit Jahrhunderten, wenngleich er sich aufgrund seiner Bitterstoffe keiner besonders großen Beliebtheit erfreute. Irgendwann war er fast komplett aus den Gärten und Küchen verschwunden. Bis er als vermeintlicher Italiener wieder zurückkehrte. Denn die Südländer hatten den Rucola nie so stiefkindlich behandelt, wie es in Deutschland oft der Fall war. Im Gegenteil: Die italienischen Feinschmecker erkannten schon früh, dass die Bitterstoffe des Rucola perfekt mit deftig-salzigen Aromen harmonieren. Als Salat schätzt man ihn zusammen mit Tomaten und geraspeltem Parmesankäse (um nur eine Variante zu benennen), darüber hinaus hat er aber auch als eine Art Gemüse Karriere gemacht. Zusammen mit Parmaschinken, Blauschimmelkäse (zum Beispiel Gorgonzola oder Cambozola), Feigen und einer Spur Balsamicocreme stellt der Rucola eine Krönung italienischer Antipasti dar. Und auch die Pizza muss an dieser Stelle genannt werden: Bei fast jeder Pizza mit Tomatensoße kann der Rucola, der nach dem Backen frisch aufgelegt wird, einen hervorragenden Abschluss bilden. Insbesondere freilich bei Pizza, die auch erst nach dem Backen mit Parma- oder Serranoschinken belegt wird. Freilich schätzt nicht jeder die bittere Schärfe des Rucola, die von den enthaltenen Senfölen herrührt. Allerdings kann er als einer von wenigen Salaten so mit einem kräftigen Eigenaroma dienen und darf daher recht vorsichtig und sparsam gewürzt werden. Das ist nicht nur für weniger kreative Köche toll, sondern auch für all jene, die es ansonsten mit der aromatischen Vielfalt gerne etwas zu gut meinen. Mit seinen hohen Anteilen an Eisen, Carotinen sowie Magnesium, Kalzium und Vitamin C kann der Rucola zusätzlich punkten.


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Von: Anno Stock
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