Selbstgemachter-Burger-mit-Avocado-Creme

Warum unbedingt eigene Burger braten?

Letztens war ich mit meinen Freunden für eine paar Tage unterwegs. Jeden Tag gab es leckeres Fleisch, Bratwürste aus der Region und vieles mehr. Diesen Snacks waren wir irgendwann überdrüssig und wollten etwas Neues ausprobieren. Da kam uns die Idee, einen Burger selbst zuzubereiten und frische Hackfleischbuletten auf dem Grill zu grillen. Wie wir das angestellt haben und was alles letztendlich auf dem Burger gelandet ist, sehr ihr in diesem einfachen Rezept für selbstgemachte Burger mit Avocado Creme.

Perfekte Burger vorbereiten und braten

Als nächstes wollen wir die Buletten für unsere Burger zubereiten. Hierfür wird Hackfleisch, Ei, Zwiebeln, Senf, ein in Wasser aufgeweichtes und ausgewrungenes Brötchen, Quark sowie Salz und Pfeffer
gut miteinander vermischt.

Der Quark sorgt dafür, dass die Bulette schön locker und fluffig bleibt. Buletten für einen Burger sollten nach Möglichkeit groß und flach zubereitet werden. Dafür formt man erst eine Kugel und drückt diese auf dem Handteller flach. Wer ihr die Chance habt, nehmt eine Burgerpresse. Denn so bekommt ihr perfekte, runde und flache Burgerformen, aber wer möchte es schon immer perfekt haben.

Auf dem Weg zum unwiderstehlichen selbstgemachten Burger

Nun bereitet ihr die restlichen Zutaten für den Burger vor und sortiert diese so, dass sie später ohne weiteres auf dem Burger platziert werden können. Ich habe jede Zutat einzeln in eine kleine Schüssel gegeben. Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Die Tomaten in Scheiben schneiden. Den Salat putzen und in Burgergröße zurechtreißen.

Der Grill sollte schon angeheizt sein. Die Burger drauf und von einer Seite gut anbraten. Wenden solltet ihr den Burger mit einem flachen Pfannenwender, da die Buletten gern auseinander fallen oder am Grill kleben bleiben. Wer nun keinen Grill zur Hand hat, kann die Buletten in der Pfanne zubereiten. Dabei darauf achten, dass die Burger schön flach bleiben. Sollten die Burger in der Mitte aufblähen, drückt man diese mit dem Pfannenwender einfach wieder platt.

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Dort kommen kurz vor dem Servieren die halbierten Burger Brötchen für etwa 1 Minute rein. Nun noch schnell den Bacon kross in einer Grillschale auf dem Grill oder in der Pfanne anbraten. Wer mag, legt Schmelzkäse auf die Buletten, sodass der Käse etwas zerfließen kann. Wir haben es vergessen und den Käse einfach so drauf gelegt. Es hat dem guten Geschmack keinen Abbruch getan.

Jetzt ist alles so weit vorbereitet und der Burger kann belegt werden. Auf die untere Hälfte schmiert ihr etwas Avocado Creme. Darauf die Buletten, etwas Senf und Ketchup, den Käse, die Tomatenscheiben, die sauren Gurkenscheiben, Zwiebelringe, Salat, einen Teelöffel Avocado Creme. Zum Schluss folgt der Bacon.

Hamburger & Cheeseburger eine Erfolgsgeschichte

Zweifelsohne haben wir es beim Hamburger mit einem der Standardklassiker im Bereich Fast Food zu tun. Dennoch ist das gesunde reichhaltige Potenzial nicht einmal ansatzweise ausgeschöpft. Im Grunde genommen setzt er sich aus zwei Brötchenhälften und einem Hacksteak Patty zusammen. In unserem Sprachraum würden wir immer noch den fleischigen Teil als Bulette oder Klops bezeichnen.

Sehen wir uns nun die sprachliche Überlieferung an, setzt sich der Hamburger aus der Silbe „Ham“ – dem Schinken – zusammen und dem Burger. Nur die wenigsten ahnen, dass einige der Hypothesen auf die Stadt Hamburg zurückführen. Noch wahrscheinlicher ist es, dass die ursprünglichen Rezepte von den USA nach Deutschland und speziell in den Hamburger Häfen ankamen. Auf der Weltausstellung im Jahr 1904 bekam das Hackfleischbrötchen die Änderung „er“ und der Hamburger war geboren.

Mit diesen genialen Tricks, den perfekten Burger zuhause braten

Zumeist liegt es an den üblichen Fehlern, wenn der Burger zu trocken und fade gerät. Nicht diese Gemüse und Kombination werden euch auf Anhieb schmecken. Ihr solltet euch Zeit nehmen und einfach ausprobieren. Das eigentliche Erfolgsgeheimnis ist hochwertiges Fleisch. Greift in diesem Zusammenhang auf eine hervorragende Qualität zurück, macht sich dies unwiderruflich positiv in den Burgern bemerkbar. Ich rate euch zu einem Fleischfettanteil von 80:20.

Vor der eigentlichen Verarbeitung gebt ihr das Fleisch erst einmal für ein paar Minuten in den Kühlschrank. Obendrein solltet ihr nicht zu viel Druck auf das Fleisch ausüben, sodass womöglich noch der Fleischsaft heraustritt. Dann könnt ihr davon ausgehen, dass eure Burger viel zu trocken geraten. Selbstverständlich sollte der Grill bereits die richtige Temperatur haben. Zudem gilt es, das Hackfleisch erst nach der Fertigstellung zu pfeffern und zu salzen.


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Von: Peter Seher
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