Welche Unterschiede gibt es beim Zucker?

Zucker ist Zucker – aber nur aus chemischer Sicht. Die Geschichte des hierzulande gebräuchlichen Rübenzuckers ist allerdings deutlich kürzer: Aus Zuckerrohr wird er bereits seit vielen Jahrhunderten genutzt, während die süßenden Eigenschaften der Zuckerrübe erst 1747 von einem deutschen Apotheker entdeckt wurden. Bis zu unserem heutigen, raffinierten und chemisch reinen Rübenzucker war es aber noch ein weiter Weg.

Braunen Rohrzucker findet ihr in jedem Supermarkt, der Preis liegt aber deutlich über dem des weißen Rübenzuckers. Dafür bekommt ihr aber ein unraffiniertes, weit gereistes Produkt mit einem tollen Eigengeschmack. Wer Karamell mag, wird Rohrzucker lieben!

Unraffinierter Rohrzucker weist immer eine gewisse Restfeuchte auf, ist also nicht annähernd so rieselfähig wie Rübenzucker. Beim Kochen, Backen oder der Zubereitung von Mixgetränken ist das freilich kein Manko – und glücklicherweise ist dieser Rohrzucker auch nicht chemisch rein. Daher enthält er neben der Saccharose auch Eisen, Magnesium, Calcium und B-Vitamine. Damit möchte ich den Rohrzucker zwar nicht als Nahrungsergänzungsmittel empfehlen. Trotzdem sieht der Rübenzucker in diesem Bereich sehr alt aus.


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Von: Peter Seher
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