Wie gesund ist Pfeffer?

Einst hielt man den Pfeffer für ein magisches Elixier, das den Konsumenten übermenschliche Kräfte verleihen konnte. Dieser Aberglaube wurde wohl deswegen erst spät widerlegt, da kaum jemand in den Genuss des Gewürzes kam. Schließlich war es lange Zeit enorm teuer und teils nicht mal der reiche Adel in der Lage, diesen Preis aufzubringen.

Eigentlich schade! Denn wie man heute weiß, bewirkt das im Pfeffer enthaltene Piperin u.a., dass der Körper mehr Endorphine ausschüttet und Schmerzen der Muskeln wenige intensiv wahrgenommen werden. Damit wäre das Gewürz für das harte Leben im Mittelalter ideal gewesen.

Pfeffer hilft daneben auch gegen Bronchitis, Erkältungen und Halsschmerzen und senkt darüber hinaus sogar Fieber.

Er wirkt sich außerdem noch positiv auf die Verdauung aus und kurbelt die Verbrennung von Fetten an. Gerade in der dritten Welt nimmt das Gewürz eine wichtige Rolle ein. Schließlich hilft es gegen die dort verbreiteten besonders gefährlichen Bakterien und lindert zusätzlich den Effekt von Insektengiften.

Übrigens werden sowohl der grüne als auch der rote und der weiße Pfeffer von der gleichen Pflanze gewonnen. Allein ihre Verarbeitungsweise unterscheidet sich. So wird die schwarze Variante getrocknet, die rote in Salz eingelegt und die grüne vor der Reife geerntet.


Kommentieren

author
Von: Peter Seher
Newsletter

 



Werbung

Werbung

© Herdzeit.de | Impressum | Datenschutzerklärung