Wie ihr garantiert „al dente“ Spaghetti zubereitet?

Auch wenn die Vielzahl unterschiedlicher Nudelsorten uns vor eine schwierige Aufgabe der Auswahl stellt, eignen sich für dieses Rezept insbesondere Spaghetti. Andernfalls lassen sich die Nudelnester dann weniger gut konstruieren. Alternativ dazu könnt ihr breitere Tagliatelle verwenden. Leider passieren beim Kochen immer wieder dieselben Fehler. Diese möchte ich mit einer kurzen Anleitung und meinen persönlichen Tipps aus dem Weg räumen.

Für 100 g trockene Nudeln braucht ihr ca. 1 l Wasser. Ich empfehle euch, zu einem großen Topf zu greifen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass euer Wasser schneller überkocht. Zudem sollten die Nudeln im gesalzen Wasser sprudelnd aufkochen und dann über die gewünschte Zeiten garen, bis sie al dente sind.

Spart nicht mit dem Salz. Das Wasser darf sogar leicht übersalzt sein. Als Maßgabe empfehle ich einen Teelöffel Salz auf ca. 1 l Wasser. Nehmt einen hölzernen Kochlöffel und rührt beim Kochen die Nudeln immer wieder um. So können einzelne Spaghetti nicht aneinander kleben und garen gleichmäßig.

In den meisten Fällen benötigen die Nudeln ca. 10 Minuten, um komplett fertig zu sein. Achtung: Habt ihr euch für frische und fertige Nudeln aus dem Kühlregal entschieden, benötigen diese zumeist nur ein paar Augenblicke. Ebenso verkürzt sich die Kochzeit bei dünnen Spaghetti.

Gerade Markenhersteller wie Barilla geben anhand der Nummern die jeweilige Stärke ihrer Spaghetti an. Hier hilft auf jeden Fall der Blick auf die Packungsanleitung, denn die Hersteller notieren zu den jeweiligen Nudelsorten die perfekte Kochzeit. Auf jeden Fall rate ich euch, eure Nudeln vor dem Abseihen nochmals auf Bissfestigkeit zu überprüfen.

Habt ihr keine Lust, die Nudeln durch die Küche zu werfen oder andere Tricks anzuwenden, greift euch nochmals den Holzlöffel, fischt eine Nudel heraus und macht die Kostprobe. Alternativ dazu könnt ihr die Nudel in die Hand nehmen und auseinander ziehen. Seht ihr in der Mitte der Nudel einen leichten trockenen Punkt, ist sie fertig.

Die größten Fehler beim Spaghetti-Kochen

Vorsicht: Ihr solltet eure Spaghetti niemals nach dem Abtropfen und Abschrecken mit kaltem Wasser mit Öl übergießen. Gerade wenn ihr die Nudeln direkt nach dem Garen serviert, würden sie so die lecker fruchtigen Saucen nicht aufnehmen.

Einzig und allein wenn es um die Zubereitung von Nudelsalat geht, kann die Methode mit dem Öl hilfreich sein, denn so kleben die Nudeln auch nach längerer Zeit nicht aneinander.

Pasta secca = Hierunter sind getrocknete Hartweizennudeln zu verstehen, die im Regal gestapelt sind.

Pasta fresca = Darunter sind die frischen Nudeln mit Ei zu verstehen.

Die Spaghetti für dieses Gericht sind zumeist in unterschiedlichen Stärken zu haben und erreichen eine Länge von 25-50 cm. Dabei ist davon auszugehen, dass Spaghettini vergleichsweise dünner und die Spaghettoni wiederum dicker sind. Für dieses Gericht spielt es keine Rolle. Hier kommt es nur auf euren persönlichen Geschmack.


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Von: Peter Seher
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