Woran erkenne ich hochwertiges Schweinefilet?

Die Auswahl des passenden Fleischs bildet eine der Grundkomponenten und Voraussetzungen für ein gelungenes Filet, das zart und saftig die Gewürze aufnimmt und den Saft nicht in der Pfanne lässt. Direkt beim Kauf solltet ihr Wert auf Qualität und Frische legen. Insbesondere beim Metzger des Vertrauens findet ihr nicht nur hochwertiges Fleisch, sondern auch echte Bio Qualität, die mit einem Zertifikat ökologisch nachhaltigen Anbau nach strengen Regularien garantiert. So kann jeder etwas für ein bewussteres und nachhaltigeres Leben tun und wird zugleich mit einem herrlich intensiven Geschmack belohnt.

Es lauern jedoch noch weitere Fehler beim Einkauf von Filet. So sollte das Fleisch nicht zu lang ungekühlt im Einkaufswagen herumgeschoben werden. Kauft es lieber kurz bevor ihr an die Kasse geht. Transportiert das Fleisch bestenfalls in einer Kühltasche und belasst es darin nicht länger als 20 Minuten. Sie sollten keinesfalls die Kühlkette zu lang unterbrechen und das Fleisch sofort in den Kühlschrank legen. Holt es aus der Verpackung und tupft es sorgfältig Küchenpapier oder Küchenkrepp ab.

Wo sollte Fleisch im Kühlschrank lagern?

Im Prinzip sollte das Fleisch immer in einem Kunststoffbehälter oder in einem Glasbehälter, der für Lebensmittel geeignet ist, in den Kühlschrank wandern. Lasst das Fleisch niemals auf einem Holzbrett, da Holz den wertvollen Bratensaft entzieht. Direkt auf der untersten Glasplatte im Kühlschrank oder noch besser im Gemüsefach herrschen die kühnsten Temperaturen: Hier ist der ideale Aufbewahrungsort für Fleisch.

Schweinefleisch sicher einfrieren, so geht’s!

Schweinefleisch sollte nicht länger als 2-3 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden, noch besser ihr friert es gleich am Stück ein. Je mehr das Fleisch aufgeschnitten ist, umso mehr Angriffsfläche bietet es für Bakterien und Mikroorganismen.

Achtung: Gerade Hackfleisch sollte maximal 8 Stunden aufbewahrt werden und im Anschluss sofort in die Verarbeitung gehen.

Bei der Verpackung und Aufbewahrung sollte niemals Luft eindringen. Bestenfalls liegt das Material so eng wie möglich am Schweinefleisch an. Hier bieten sich spezielle Frischhaltefolien aus dem Fachhandel an.

Saftiges Filet kann so einfach sein!

Bratet das Fleisch in einer Pfanne scharf an und gebt es dann bei leichter Temperatur in den Ofen. So kann es in Ruhe durchgaren, ohne dabei trocken zu werden. Ihr müsst euch nicht mehr vor zu trockenem Schweinefleisch fürchten – wenn ihr diesen Tipp einfach in die Tat umsetzt.

Marinaden einfach selber machen

Im Grunde genommen solltet ihr nicht nur für das Schweinefilet, sondern für jedes Steak beim Barbecue die Marinade einfach selbst herstellen. Was nur sehr wenige wissen, die fertigen Steaks aus dem Handel, die sich schon in einer Marinade befinden, könnt ihr so eigentlich nicht verarbeiten. Eine Marinade zieht in das Fleisch ein, um diesem Gewürze und Geschmackskomponenten zu geben. Sie sollte vor dem Grill und starker Hitze auf dem offenen Feuer unbedingt abgewaschen werden, da gerade Paprika oder Knoblauch sehr schnell bitter wird, wenn sie verbrennen. Ihr solltet nicht einfach die Plastikfolie aufreißen, das Fleisch entnehmen und auf den Grill legen.

Bei der Zubereitung von Marinade bleiben euch alle Freiheiten, ihr könnt eigentlich fast alles miteinander kombinieren, nur Salz solltet ihr nicht verwenden. Salz entzieht dem Fleisch während des Garens jede Menge Flüssigkeit. Es wird zäh und verliert seine lockere Konsistenz:

  • Honig oder gemahlener Pfeffer sowie
  • Knoblauchzehen und scharfer Senf

bilden einfache Komponenten, die jeder im Kühlschrank hat. Auch Chili ist eine der beliebtesten Zutaten für Marinaden. Dabei solltet ihr jedoch vorsichtig vorgehen, um das Fleisch nicht zu scharf zu würzen.

Legt das Schweinefilet in die Marinade und verpackt dies gut in handelsübliche Folie. Nach dem Marinieren ruht das Fleisch für einige Stunden oder besser über Nacht im Kühlschrank. Es kann nun kräftig durchziehen und ist bereit für die weitere Verarbeitung. Möchtet ihr Schweinefilet zubereiten und von den vollen Aromen profitieren, rate ich euch, einen Tag vorher mit den Vorbereitungsmaßnahmen zu beginnen.

Fazit

Es ist eigentlich äußerst einfach, ein zartes Schweinefilet zuzubereiten. Hochwertige Qualität vom Metzger, scharfes Anbraten und schonendes Garen bilden die Geheimnisse bei perfekter Temperatur. Legt das Fleisch bestenfalls eine Nacht vorher in der Marinade ein, so kann es intensiv durchziehen und liefert den vollen Geschmack.


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Von: Peter Seher
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