Woran erkennt man gute Champignons?

Pilze sind eine Sache für sich, denn hier liegen Hochgenuss und Todesgefahr ganz dicht beieinander. Gerade Champignons, bei denen es sich um die wohl beliebtesten Speisepilze handelt, können allzu leicht mit dem giftigen Knollenblätterpilz verwechselt werden. Experten mögen die ungleichen Brüder gut auseinanderhalten können, ich empfehle euch aber den Kauf von Kulturchampignons. Dort wird sich auch kein Knollenblätterpilz dazwischenmogeln. Die „Leitsätze für Pilze und Pilzerzeugnisse“ legen genau fest, worauf ihr bereits beim Einkauf achten solltet: Junge, wirklich frische Champignons zeigen ihre Lamellen oft nur im Ansatz, während alte Exemplare bereits voll entfaltet sind. Ist der Rand des Schirms rissig oder brüchig? Wirken die Pilze sehr wässrig oder zeigen bereits sichtbare Schimmelspuren? Dann solltet ihr euch lieber für andere Pilze entscheiden.

In vielen Supermärkten habt ihr die Wahl zwischen losen Pilzen oder Champignons aus der Styropor-Plastik-Box. Auch wenn der Kilopreis für lose Ware meist höher ist, lohnt sich der Einkauf. Denn den tatsächlichen Frischegrad der abgepackten Pilze könnt ihr erst zu Hause feststellen und erlebt dabei nicht selten eine böse Überraschung. Und wenn ihr die Hälfte der Pilze entsorgen müsst, habt ihr keinen Cent gespart. Die frischen Pilze indes könnt ihr bereits vor dem Kauf einzeln betrachten. Zudem spart ihr eine Menge Verpackungsmüll.


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Von: Peter Seher
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